Eckernförder Strand-Festival : Vollsperrung und drei Shuttle-Linien

<dick>Am Sonntag wird es eng:</dick> Stadt und Veranstalter haben ein Sicherheits- und Verkehrskonzept erstellt. Die B 76 wird gesperrt, es wird ein Bus-Shuttle-Verkehr eingerichtet.
Am Sonntag wird es eng: Stadt und Veranstalter haben ein Sicherheits- und Verkehrskonzept erstellt. Die B 76 wird gesperrt, es wird ein Bus-Shuttle-Verkehr eingerichtet.

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19. August 2010, 06:32 Uhr

Eckernförde | Mit umfassenden Sicherheitsvorkehrungen, weiträumigen Absperrungen, Großparkplätzen, Bus-Shuttle, Sonderzügen und einer Vollsperrung der B 76 haben die Stadt Eckernförde und die Veranstalter "die Voraussetzung für ein entspanntes und sicheres Festival" geschaffen. Das betonte Bürgermeister Jörg Sibbel gestern bei der Vorstellung des Sicherheits- und Verkehrskonzepts für das Eckernförder Strand-Festival am kommenden Sonntag am Südstrand, zu dem über 12 000 Besucher erwartet werden. In die Planung seien auch Erkenntnisse aus den Sicherheitspannen auf der Love-Parade in Duisburg sowie - als Positivbeispiel - aus dem Sicherheitskonzept des Wacken Open-Air eingeflossen, sagte Sibbel. Eine Konsequenz: Auf eine Umzäunung wird verzichtet, dafür wird das Festivalgelände weiträumig abgesperrt. Die Besucher betreten das Festivalgelände (ohne Getränke und Speisen) über zwei Einlassstellen am Sandkrug und bei Kiekut. Für den Notfall wurden sechs breite Notausgänge angelegt, zudem sollen 150 Sicherheitskräfte - doppelt so viele wie vorgeschrieben - für einen geordneten Ablauf sorgen. Die 22 900 Quadratmeter große Veranstaltungsfläche wäre nach den geltenden Sicherheitsbestimmungen sogar für 45 800 Besucher zugelassen. Im Notfall könnten die Besucher das Gelände auch über die Ostsee verlassen.

Veranstalter, Stadt und die Sicherheitskräfte sehen sich also gewappnet für den großen Besucheransturm am Sonntag. Die B 76 wird von Sonntag, 8 Uhr, bis Montag, 4 Uhr, zwischen Domstag und Kiekut für den Verkehr voll gesperrt. Nur Rettungsfahrzeuge, Busse, Taxen und Fahrzeuge mit Ausnahmegenehmigung dürfen dort fahren. Eine weiträumige Umleitung für alle Nicht-Festivalbesucher von Gettorf über die L 44 nach Kochendorf wird ausgeschildert. Zwei ausgeleuchtete und bewachte Großparkplätze werden eingerichtet: P 1 auf dem Gutshof in Altenhof mit Shuttle-Zubringer zum Festivalgelände (Anfahrt über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke), P 2 auf der Privatstraße zwischen Grüner Jäger und Kiekut. Von dort sollen die Besucher, die ihre Fahrzeuge ganz am Ende der Straße abstellen, zu Fuß zum Festivalgelände gehen, sagte Ordnungsamtsleiter Klaus Kaschke. Bei Bedarf werde aber auch dort ein Bus ab Grüner Jäger eingesetzt. In Eckernförde werden im Gewerbegebiet Süd, auf dem Jahrmarktplatz sowie am Grünen Weg Parkflächen angeboten. Die Parkgebühr für die ausgewiesenen Festival-Parkflächen beträgt ein Euro. Drei Shuttle-Linien werden die Besucher zum Festival-Gelände am Südstrand bringen - und natürlich auch wieder zurück. Eine Linie fährt zwischen Altenhof und dem Festivaleingang Kiekut, eine Linie pendelt zwischen ZOB und dem zweiten Festivaleingang am Sandkrug, die dritte Linie wird vom Gewerbegebiet Süd über Sauer & Sohn ebenfalls zum Eingang Sandkrug und zurück pendeln. Die Fahrtkosten für die Hin- und Rückfahrt betragen zwei Euro.

Angesichts des erwarteten Besucheransturms bittet Bürgermeister Sibbel alle einheimischen Festivalbesucher, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu kommen oder die Pendelbusse zu nutzen. Auf dem Bunkergelände an der WTD 71 werden Behindertenparkplätze eingerichtet, auch Fahrräder können dort abgestellt werden. Neben dem Rondell wird ein Podest für Rollstuhlfahrer errichtet, das optimale Sicht auf die Bühne gewährleistet. Die Veranstalter bitten die Eltern aller unter 16-jährigen Festivalbesucher, ihren Kindern eine schriftliche Genehmigung mitzugeben, wenn sie selbst nicht mitkommen können.

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