Vollsperrung : Vollsperrung in der Dorfstraße wandert weiter

Die Durchfahrt durch die Dorfstraße hier ab Einmündung Sönderbyer Weg bis Petriweg ist ab heute vollgesperrt.
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Die Durchfahrt durch die Dorfstraße hier ab Einmündung Sönderbyer Weg bis Petriweg ist ab heute vollgesperrt.

Arbeiten an der Kanalisation in der Dorfstraße liegen fast drei Wochen vor dem Zeitplan. Ab heute innerörtliche Umleitung frei.

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12. Juli 2018, 06:12 Uhr

Rieseby | Die Sanierungsarbeiten an der Riesebyer Kanalisation wandern weiter und mit ihnen auch die Straßensperrung in der Dorfstraße. Rund drei Wochen früher als geplant sind die Arbeiten im Abschnitt 1, Ortseingang bei Norby bis Einfahrt Sönderbyer Weg, abgeschlossen, berichten Baustellenleiter Henning Eckardt und sein Schachtmeister Hans Kochanowski von der Firma Werner Vollert.

Das bedeutet, dass nun der zweite Abschnitt der Sanierung der schadhaften Abwasserleitungen in Angriff genommen wird. Bereits ab heute, 12. Juli, wird die Vollsperrung ab der Ausfahrt des Sönderbyer Weges (Dorfstraße 32 - 38) bis zum Petriweg verschoben. Während dieser Zeit, Firma Vollert schätzt grob bis 24. August, sind die Sporthalle und der Friedhof über die östliche Dorfstraße und den Petriweg erreichbar.

Diese Vollsperrung lässt eine kleinräumige Umfahrung der Baustelle innerhalb Riesebys zu, so dass keine weiten Umwege gefahren werden müssen. Supermarkt und Schlachter sind bequem erreichbar. Der Verkehr ist dann über Sönderbyer Weg, Gartenstraße, Ringstraße Richtung Greensweg und weiter auf die Dorfstraße frei. In den Umleitungsstraßen wird dazu ein beidseitiges, absolutes Halteverbot eingerichtet, nur so kann gewährleistet werden, dass der Verkehr fließt, ergänzt Bauausschussvorsitzender Roland Axmann. Zudem weist Bürgermeister Jens Kolls darauf hin, dass die Kontrolleure für den ruhenden Verkehr des Ordnungsamtes Schlei-Ostsee informiert sind, „sie werden mehrmals die Woche vorbeischauen.“ Für diese Regelung wird auf das Verständnis der dort wohnenden Riesebyer gehofft.

Damit der Verkehr etwas gelenkt wird, wird an der Einfahrt der Ringstraße vom Sönderbyer Weg aus und am Abzweig der Gartenstraße in die Ringstraße die Durchfahrt gesperrt.

Die Sperrung der Dorfstraße hat zur Folge, dass die Parkplätze vor der Kirche und vor dem Elektrogeschäft Georg Reimer nicht anzusteuern sind. Es muss auf die Parkplätze im Petriweg vor der Schule und der Sporthalle ausgewichen werden. „Es ist von Vorteil, dass kein Schulverkehr mehr stattfindet, das entspannt die Parkplatzsituation“, so Kolls.

Erst wenn die Sperrung den Bereich der Dorfstraße ab Petriweg bis Einmündung Greensweg erreicht, dann sind die Stellplätze, dann aber von der anderen Seite, erreichbar. Dieser zweite Abschnitt im Bereich zwei wird voraussichtlich bis Ende September andauern, erläutert Philipp Brügmann von der Ingenieur Beratung Hauck, die die Kanalsanierung für die Gemeinde betreut. Brügmann berichtete davon, dass sich die Schadensbilder vor Ort als so gravierend darstellten, wie bei der Filmung bereits ermittelt. „Nur eine offene Bauweise kommt hier in Frage.“

Allerdings gab es einige Stellen, da mussten die Tiefbauer zusätzliche Kanäle registrieren, die zuvor nicht mit einer Kamera befahrbar waren. So werden einige Bereiche noch nachträglich gefilmt. Ob die Arbeiten bis Ende September andauern, hänge davon ab, ob beim Graben wiederholt auf kreuzende Versorgungsleitungen gestoßen wird, berichtet Schachtmeister Kochanowski. „Nicht alle sind genau in den Plänen. Das dauert dann immer länger.“ Er lobt die sehr gute Zusammenarbeit mit den Anliegern, die sehr kooperativ seien und seine Kollegen gerne mit einem Pott Kaffee erfreuten.

Im Vorfeld der Arbeiten hatte Jan Andresen aus der Bauabteilung des Amtes in persönlichen Gesprächen den Gewerbetreibenden und Pastor Jörg-Michael Schmidt die neue Verkehrsführung erläutert. „Wenn der Pastor aus Pietätsgründen Ruhe vor der Kirche braucht, wird er sich direkt an den Polier der Baustelle wenden“, so Andresen. Alle weiteren auf Publikumsverkehr Angewiesenen wurden von ihm per E-Mail informiert.

Ab der zweiten August-Woche werden dann die Arbeiten zur Asphaltdeckenerneuerung der L 27 beginnen. Die Arbeiten beginnen, so informierte Bürgermeister Kolls, an der Abzweigung der L 283 nach Stubbe. Der erste Abschnitt reicht dann bis Ortseingang Rieseby. Kolls: „Innerorts wird die L 27 noch nicht mit erneuert, das steht erst 2019 an.“

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