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Fussball-Verbandsliga : Vollgas-Veranstaltung im Altkreis-Derby

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das Duell zwischen den Gettorfer SC und dem Eckernförder SV steigt heute, 15 Uhr, nahezu auf tabellarischer Augenhöhe. Die Gastgeber setzen auf ihre Heimstärke und sind am Ringweg noch ohne Punktverlust.

von
erstellt am 18.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Das Wiedersehen zwischen Gettorfs Ex-Trainer Stefan Mackeprang und seiner ehemaligen Mannschaft wird es heute nicht geben. Mackeprang, seit Sommer 2013 Coach des Eckernfördes SV, wird das Altkreis-Derby in der Fußball-Verbandsliga zwischen dem GSC und dem ESV verpassen. Private Termine. Dennoch freuen sich beide Vereine auf das brisante Aufeinandertreffen um 15 Uhr, welches in den vergangenen Jahren wohl selten so auf Augenhöhe stattgefunden hat, wie es in dieser Saison der Fall ist.

Gettorfs Co-Trainer Christian Schössler ist sich sicher, dass die Zuschauer eine „Vollgas-Veranstaltung“ zu sehen bekommen. Jedenfalls was den Einsatz der Gettorfer Hausherren betrifft. „Bisher waren wir Zuhause unbesiegbar. Mit diesem Selbstvertrauen wollen wir auch den ESV als großen Favoriten ärgern“, sagt Schössler. Wie man Tabellenführer stürzt, wissen die Rot-Weißen. Vor zwei Wochen besiegten sie Inter Türkspor in der Schlussminute und machten so den ESV zum neuen Ligaprimus. „Die Eckernförder haben keine Übermannschaft. Die gibt es in dieser ausgeglichenen Liga in dieser Saison nicht“, weiß Schössler. Mit einem Sieg wären die Hausherren bis auf einen Punkt an den ESV herangerückt.

Doch dazu wollen es die Gäste natürlich nicht kommen lassen. Innenverteidiger Franz-Philip Tuchen freut sich schon auf das Duell mit Gettorfs Topscorer Yannick Wolf. „Ich finde es sehr reizvoll gegen Stürmer von dieser Qualität zu spielen.“ Ob Maik Obels (Heikendorf) oder Marc Zeller (Klausdorf), die Topstürmer der Liga waren bei der starken ESV-Abwehr gut aufgehoben. Mal sehen, wie sie Yannick Wolf in den Griff bekommen.

Die Eckernförder haben ihre Rolle als Meisterschaftsanwärter mittlerweile angenommen. Auch wenn es spielerisch noch nicht immer rund läuft. Cristian Verner, Co-Trainer und Mackeprang-Vertreter, sagt: „Ich werde lieber unattraktiv Meister, als mit viel Spektakel im Mittelfeld rumzukrebsen.“ Derbys und Meisterschaften gewinne man durch eine starke Abwehr, ist sich Verner sicher. Die starken Leistungen des GSC haben auch den ESV aufhorchen lassen. Verner: „Wir wissen um ihre Heimstärke und sind vorgewarnt.“ Aber er ist sich eben auch sicher: „Wir sind schwieriger auszurechnen und kommen mit einer breiten Brust.“

Personell steht einem interessanten Derby nichts im Wege. Der ESV hat, bis auf Trainer Mackeprang, alle Mann an Bord, bei den Hausherren fehlt nur Jan-Ole Gravert (Urlaub).


So könnten sie spielen

 

GSC: Biss – N. Wolf, Gogolok, L. Gravert, Hansen – Riemann, Zimmer – Weber, T. Gravert, Bröckler – Y. Wolf.

ESV: S. Steingräber – Medler, Ströh, Tuchen, Smit – Jaron Ewert, Kranz – Buchholz, Schikorr, Lietz –Temirgan.

EZ-Tipp: 1:1.

 

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