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Volleyball: Fünf Jungmannschüler schnuppern EM-Luft in Berlin

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Völlig erschöpft aber überaus glücklich kehrten die fünf Jungmannschüler und Lehrer Axel Bürger vom Volleyball-Schul-Cup im Rahmen der Volleyball Europameisterschaft der Damen aus Berlin zurück. Bereits im Vorfeld waren die Chancen, ein eigenes Spiel bei den nationalen Schulmeisterschaften zu gewinnen, eher gering. Mit einem Trainingsaufwand von einem Mal pro Woche konnte gegen die Sportgymnasien kaum gewonnen werden. Allerdings steigerten sich die Jungmannschüler von Spiel zu Spiel. Wurden sie in der Vorrunde am ersten Wettkampftag noch Fünfter, so reichte die Leistungsentwicklung im Überkreuzspiel gegen den Vierten der Gruppe B zum Sieg. Damit kam es im Spiel um Platz 7 zum erneuten Duell gegen den Nachwuchs vom Bundesligisten VV Human Essen. Hier wurde die Leistungssteigerung sehr deutlich. Während die Sätze im ersten Duell sehr deutlich verloren wurden, gab es in der zweiten Partie nur eine knappe 22:25 und 21:25-Zweisatzniederlage. In allen Bereichen, von Aufschlag und Annahme bis zum Zuspiel und Angriff zeigten Justus Martin, Felix Dittmann, Rasmus Grewe und Nick Bartels deutlich mehr Sicherheit. Liam Thierling musste verletzt passen.

Die Siegerehrung mit dem EM-Maskottchen Spikerella verlief überaus harmonisch. Alle Spieler bekamen Urkunden mit Mannschaftsfotos und eine Medaille. Bei den Jungen hat sich Berlin vor dem Volleyballinternat Schwerin platzieren können. Erstaunlich war dies insbesondere deshalb, da die Berliner den kleinsten Spieler im Einsatz hatten, der aber über eine herausragende Baggertechnik verfügte.

Nach den eigenen Wettkämpfen ging es in die benachbarte und ausverkaufte Max-Schmeling-Halle, in der die Halbfinals und das Endspiel der Damen-EM stattfanden. Trainer Bürger berichtet von einem „fantastischen und hoch emotionalen Erlebnis“.

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erstellt am 19.Sep.2013 | 06:00 Uhr

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