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Volles Haus bei der öffentlichen Probe der TuS

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Blasorchester der Turn- und Spielvereinigung (TuS) Eckernförde öffnete den Probenraum für Besucher

So hatten sie es sich gewünscht, die Musiker des Blasorchesters der TuS Eckernförde: ein volles Haus zur öffentlichen Probe. Zahlreiche Besucher hatten das Kaminzimmer zum angrenzenden Konzertraum schnell in Beschlag genommen und es sich „kommodig“ gemacht. Tambourmajor Gerd Neve eröffnete die Session mit zwei Märschen – „Bergmannslust“ und „Liebesboten“ – der Funke sprang sofort ins Publikum über. Die 25 Musiker überzeugten immer wieder mit ihrem Können und ihrer Hingabe. Andreas Ehmer, musikalischer Leiter des Schleiblasorchester Fleckeby (29): „Es ist wohl das einzige Blasorchester, das auch mit einem Tambourmajor geführt wird. Das habe ich sonst noch nie gesehen. Man spürt, dass die Musiker mit viel Spaß dabei sind.“

Die Stimmung ist gut, schnell wird nach der „Fuchsgraben-Polka“ und „Rauschenden Birken“ geschunkelt und bei den Potpourries mitgesungen. Markus Pfeiffer übernimmt das Dirigieren: „Einer muss ja sagen, wo es lang geht“, sagt er augenzwinkernd. Fröhlich erklingt der Gesang „Ob der Himmel blau“. Jüngste Musikerin ist an diesem Abend Elina Ohlsen (24). Sie bereichert das Konzert mit ihrer Konzertflöte.

Wie viele Vereine, so hat auch das Blasorchester Nachwuchssorgen. Aus diesem Grund spielen manche Musiker bei Bedarf auch schon mal in einem anderen Musikzug. Seit langer Zeit besteht eine Freundschaft zu dem Musikzug Gammelby. Grund genug für Bürgermeisterin Marlies Thoms-Pfeffer, der TuS einen Besuch abzustatten: „Wir können heute froh sein, wenn wir solche engagierten Musiker haben. Zwischen dem Blasorchester TuS Eckernförde und dem Gammelbyer Musikzug funktioniert es gut.“

Frank Pfeiffer, Vorsitzender der TuS freut sich über den Anklang, den der offene Probenabend bei den Besuchern findet. Viele der Musiker haben als „Knirpse“ im ehemaligen Spielmannszug angefangen, haben durch Gerd Neve Erfolge erlebt und freuen sich, mit dem Auftritt zur Borbyer Gilde als Alte Garde so viel Zuspruch gefunden zu haben. Der Abend im TuS-Heim ist ein fröhliches, gemütliches Beisammensein, mit Musik zum Schunkeln und Geselligkeit, dem nicht nur Borbyer gefolgt sind. Ihre Forderung nach Wiederholung haben die Musiker durchaus verstanden – und sich darüber gefreut.

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erstellt am 26.Nov.2014 | 06:10 Uhr

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