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Hilfstransport des DRK Fleckeby : Voller Lastzug mit Päckchen für Kinder

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Am Sonnabend startet das Deutsche Rote Kreuz aus Fleckeby wieder einen Hilfstransport nach Masuren / Kropper Kaserne dient als Lager

Mit gut zwölf Tonnen Hilfsgütern geht es am kommenden Sonnabend von der Kai-Uwe-von-Hassel-Kaserne aus in das rund 1100 Kilometer entfernte Masuren in den polnischen Teil des ehemaligen Ostpreußen. Damit gehören die Hilfstransporte zu den größten derartigen Aktionen in Schleswig-Holstein, sagt der Initiator und unermüdliche Spendensammler, Dr. Wilfried Groß aus Güby, der zusammen mit dem DRK-Ortsverband Fleckeby und Umgebung die Transporte organisiert und begleitet. Seit über 20 Jahren gibt es diese Transporte in das ehemalige Ostpreußen, ursprünglich von Louisenlund aus nach Kaliningrad und seit 2006 in den polnischen Teil. Unter der Trägerschaft des Fleckebyer DRK ist es der mittlerweile 17. Transport nach Masuren. Die Reise antreten werden neben Wilfried Groß auch der DRK-Vorsitzende Heinz Meggers, Dieter Naeve, Hans-Peter Jebe-Oehlerich und Hans Bonsen. Einen Kleinbus hat die Internatsstiftung Louisenlund zur Verfügung gestellt.

Inzwischen gibt es vor Ort mehr als 30 Kontaktstationen, darunter Sozialämter, Krankenhäuser, Altenheime, Kirchengemeinden, Schulen, Rotes Kreuz und Vereine der deutschen Minderheiten. „Masuren gehört zu den ärmsten Gebieten Polens“, betont Wilfried Groß, die Arbeitslosigkeit liege bei 30 Prozent und zahlreiche Menschen lebten in sehr bescheidenen Verhältnissen. Deshalb werden weiterhin Spenden benötigt. Diese werden seit einem Jahr in einem leerstehenden Gebäude der Kropper Kaserne gelagert. Aber auch Geldspenden sind bitter nötig. Denn allein pro Transport sind über 3500 Euro zu zahlen. Nicht eingerechnet sind dabei Kosten für Unterkunft und Verpflegung für die Fahrtbegleiter.

Fünf Soldaten der Bundeswehr und Helfer des Roten Kreuzes beluden den DRK-Lastzug mit sechs Tonnen Bekleidung, Schuhen, Wäsche, Spielzeug, vier Krankenbetten, 30 Rollstühlen, Gehhilfen, zwei Tonen Heimwerker- und Haushaltsgeräten und Möbeln. Allein 500 Kilogramm Lebensmittel werden mitgenommen. Außerdem sind gut 80 Weihnachtspäckchen für Kinder mit an Bord. Pakete, die von Bürgern und Vereinen aus der Region gepackt wurden, die den Kirchengemeinden Ryn und Ketrzyn übergeben werden. Neben Privatpersonen haben auch DRK-Ortsvereine, darunter Rendsburg, Rieseby, Busdorf, Hohenwestedt und Aukrug die Sachspenden bereitgestellt. Finanzielle Hilfe gab es zudem von den Serviceclubs der Umgebung.


Ein Spendenkonto ist eingerichtet bei der Fördesparkasse: DRK-Ortsverein Fleckeby und Umgebung, IBAN DE04210501701400130389, BIC NOLADE21KIE.

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