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Landjugend feiert : Volle Tanzfläche, gute Laune und alles unter Kontrolle

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Landjugend Lindau-Revensdorf feierte Traditionsfete in Stuhrs Gasthof. Musik von DJ Torsten Jeß.

shz.de von
erstellt am 15.Mär.2016 | 06:00 Uhr

Lindau | Die traditionelle Fete der Landjugend Lindau-Revensdorf ist für viele im Dänischen Wohld fest verankert. „Schon im Januar bekommen wir Anfragen, wann die Party denn stattfindet“, sagte die Vorsitzende Nathalie Andresen. Die Fete ist ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. „Es kommen 16-Jährige, aber auch 60-Jährige. Das macht doch auch den Reiz aus“, sagte Andresen.

Besonders freut die Landjugend die herausragende Zusammenarbeit mit der Familie Stuhr, die nicht nur den Saal zur Verfügung stellt, sondern immer mit Rat und Tat zur Seite steht. So übernahmen Beeke Stuhr und Tabea Semmler von Stuhr Gasthof den Thekendienst um die Landjugend zu entlasten. „Die Theke, die im Saal steht, haben sie eigens für uns gebaut und stellen sie dort jedes Jahr wieder hin“, sagte Nathalie Andresen. Hinzu kommen zwei Security-Angestellte, die auch seit mehreren Jahren auf den Partys dabei und mit den Wünschen der Landjugend bestens vertraut sind. „Auch das hilft dem reibungslosen Ablauf der Party“, sagte Andresen. Für die Landjugend ist es wichtig, dass alle zufrieden sind. Die Familie Stuhr soll keine übermäßige Arbeit haben, sondern einen schönen Abend. Das gleiche gilt auch für die Gäste. „In den vergangenen Jahren hatten wir immer eine friedliche schöne Fete, die sich bis in die Morgenstunden hineingezogen hat“, sagte Andresen.

Wichtig dafür ist auch  DJ Torsten Jeß. Die Landjugend hat in den vergangenen Jahren viel herumprobiert und festgestellt, dass Je? einen besonders guten Mix aus Songs hat, die ins Ohr gehen, die jeder kennt und die zum Tanzen einladen. Das Typische für eine Dorffete ist, dass sich viele untereinander kennen und seit vielen Jahren kommen. Zudem ist die Fete über die Gemeindegrenze hinaus so bekannt, dass der Saal immer voll wird. Unter den Gästen waren auch Marvin Schlüter, Janko Bürsing und Lars Mundt von der Landjugend Dänischenhagen, die mitfeiern wollten, aber zur Not auch mit anpacken. „Die Zusammenarbeit zwischen den Landjugenden ist uns wichtig“, sagte Marvin Schlüter. „Auch wir bemerken den Trend, dass die Leute immer später kommen, aber sie kommen auf jeden Fall“, sagte Andresen. So war es auch. Gegen 23 Uhr war die Tanzfläche voll und die Stimmung war auf dem Höhepunkt. Die Landjugend nimmt ihren Auftrag, das Dorfleben zu beleben sehr ernst. Dazu gehört aber auch, dass kontrolliert wird. So gab es am Eingang verschieden farbige Bänder für 16-Jährige und über 18-Jährige. Auch wird darauf geachtet, dass niemand unter Alkoholeinfluss ins Auto steigt. „Wir kennen die Leute natürlich auch und wissen, wer als Fahrer eingetragen ist oder ob die Gruppe mit dem Taxi fährt“, sagte Andresen. Von diesen Gedankenspielen bekamen die Gäste nichts mit. Diese verbrachten einen schönen Abend, tanzten bis in den frühen Morgen und freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr.

 

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