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Ostseeman ind Damp : Volksfestcharakter beim OstseeMan

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gute Stimmung beim OstseeMan in Damp / Zuschauer feuerten Athleten entlang der Strecke an / Freiwillige Helfer versorgen die Sportler

shz.de von
erstellt am 10.Jul.2017 | 08:29 Uhr

Damp | Sommer, Sonne, Strand und ein Triathlon standen am Sonntag auf der Agenda. Schon morgens versammelten sich die über 600 Einzelstarter und die weiteren 100 Staffeln am Strand des Ostseebades, um sich der Herausforderung des ersten „OstseeMan 113“ zu stellen. Für Schwansen ist es der erste Marathon auf einer halben Langdistanz. Dementsprechend aufgeregt warteten Veranstalter und Teilnehmer auf den Start. Begonnen wurde mit dem Schwimmen. Hier musste eine Distanz von 1,9 Kilometern zurückgelegt werden. Anschließend mussten 90 Kilometer mit dem Rad bewerkstelligt werden. Zum Abschluss folgten dann noch 21,1 Kilometer Laufen. Am Ende des Triathlons hatten die Teilnehmer rund 113 Kilometer zurückgelegt.

Doch nicht nur die Sportler gingen bei herrlichem Sonnenschein an ihre Belastungsgrenze. Auch die Zuschauer zeigten vollen Einsatz. Jeder Triathlet wurde lautstark an den Stationen empfangen und zu noch höheren Leistungen ermutigt. An vorderster Stelle standen dabei Steffi Klingenberg und Tine Brell. Aus Norderstedt kamen die beiden zum „OstseeMan 113“. Allerdings bildeten sie nur die Anfeuerungsfraktion. „Wir gehören zum Verein SG Wasserratten“, erklärt Klingenberg. Sechs Vereinsmitglieder nahmen an dem Triathlon aktiv teil. Um diese auch entsprechend anzuspornen, hatten die beiden sich T-Shirts besorgt. Auf grellem Pink war dort „Motivationswunder“ zu lesen. So konnten ihre Freunde sie auch nicht übersehen. Am Wechselpunkt von Fahrrad zu Lauf warteten sie auf bekannte Gesichter.

Überall in Damp hatten sich Gruppen gebildet, die gemeinsam den ankommenden Triathleten zujubelten. Allerdings beschränkten sich die Zuschauer nicht nur auf den Ort. Sogar in Vogelsang standen die ersten Zuschauer und begrüßten die Sportler, die den Weg mit dem Fahrrad passierten, auf ihren letzten Kilometern in Richtung Wechselpunkt. Hier stand auch Clas Hagn-Meinecke. Etwas wehmütig blickte er den Triathleten hinterher. „Ich wäre gerne mitgelaufen. Aber nächsten Monat steht schon der Ironman in Hamburg an. Beides geht leider nicht“, erklärt der Däne. Dennoch wollte er unbedingt nach Damp kommen, um sich den Triathlon anzusehen. „Ich bin begeistert. Das haben die hier sehr gut organisiert“, zog er sein Fazit. Anschließend ging es für ihn und seine Familie weiter in Richtung Ort. Dort wollten sie am Wechselpunkt erneut zuschauen.

Das wäre ohne die vielen freiwilligen Helfer allerdings nicht möglich gewesen. In regelmäßigen Abständen hatten sie Tische aufgebaut, von denen sie die Wettkämpfer mit Wasser versorgten. Das war nicht ganz ungefährlich, denn sie reichten die Flaschen den Radfahrern bei vollem Tempo an. Viele der Fahrer riefen den Freiwilligen noch einen Dank zu und verschwanden dann wieder auf ihrem Weg Richtung Ziellinie.

Am Wechselpunkt mussten sie ihre Fahrräder abstellen und die letzten Kilometer joggend zurücklegen. An diesem Punkt wurden die Sportler mit Musik auf ihre letzte Etappe geschickt. Selbstverständlich standen auch hier viele Besucher und feuerten die Läufer an. Schon im Vorfeld hatte Renndirektor Reinhard Husen erklärt, dass er mit vielen Gästen rechne. Begünstigt durch das gute Wetter, sollte er mit seiner Prognose auch recht behalten. Viele nutzten den Tag für eine private Fahrradtour und schauten zwischendurch mal an dem einen oder anderen Punkt vorbei.

Um ca. 13 Uhr wurden die ersten Teilnehmer im Ziel erwartet. Dabei handelte es sich dann meist um Profisportler. Diese schaffen den anspruchsvollen Triathlon in vier Stunden. Die letzten Ankömmlinge wurden acht Stunden nach dem Startschuss an der Ziellinie erwartet. Für die Veranstalter hat sich der Triathlon gelohnt. Rund um die Strecke war Volksfestcharakter festzustellen. Zuschauer und Sportler verbrachten eine gute Zeit in Damp.

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