Vier Tage im Zeichen der Natur

Auch der Filmklassiker 'Serengeti darf nicht sterben' von Professor Dr. Bernhard Grzimek wird gezeigt. Für den 'besten Tierfilm' hatte der Tierforscher 1960 einen Oscar  erhalten. Foto: dpa
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Auch der Filmklassiker "Serengeti darf nicht sterben" von Professor Dr. Bernhard Grzimek wird gezeigt. Für den "besten Tierfilm" hatte der Tierforscher 1960 einen Oscar erhalten. Foto: dpa

Das Internationale Naturfilmfestival Green Screen präsentiert zum dritten Mal besonders hochwertige Tierfilme. Vom 10. bis 13. September laufen 87 Filme aus 21 Ländern über fünf Kinoleinwände in Eckernförde.

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08. September 2009, 12:17 Uhr

Eckernförde/ | Nach den ersten beiden Festivals mit jeweils über 6000 Gästen hat sich Green Screen sowohl in der nationalen als auch internationalen Filmszene einen Namen gemacht. Aus diesem Grund reisen in diesem Jahr mehr als 40 Filmemacher an, um das Filmfest Eckernförde zu besuchen. Gezeigt werden in diesem Jahr fünf Weltpremieren und ebenso viele Europapremieren.

Der direkte Kontakt zwischen Publikum und Filmemachern ist es, was das Naturfilmfestival zu einem besonderen Erlebnis werden lässt. Während sich die Tierfilmer über die Reaktionen der Zuschauer freuen, bietet sich diesen die Chance, die Profis persönlich zu den Dreharbeiten zu befragen und Tricks im Umgang mit wilden Tieren zu erfahren.

Dank Sponsoren kann Green Screen Preisgelder in Höhe von über 13 600 Euro an die Wettbewerbssieger verteilen. Inge Sielmann, die Gattin des Tierfilm-Pioniers Heinz Sielmann, wird zum zweiten Mal den renommierten Heinz-Sielmann-Filmpreis verleihen. Erstmals wird eine Jugendjury über die Preisvergabe für den besten halbstündigen Film entscheiden. Wie im Vorjahr wird es auch wieder einen Publikumspreis für den besten Kurzfilm geben. Insgesamt werden elf Trophäen verliehen. Beim ersten Festival waren es noch fünf Preise.

Neben deutschen Produktionen sind erstmals Naturfilme des britischen Senders BBC, für den die international renommiertesten Tierfilmer arbeiten, beim Festival vertreten. Außerdem haben es neben europäischen Filmen auch Beiträge aus Australien, Japan, Korea, Neuseeland, Südafrika, Taiwan und den USA ins Festivalprogramm geschafft.

Neben dem Wettbewerbsprogramm gibt es wieder Klassiker des Naturfilms zu sehen: "Lockende Wildnis" von Heinz Sielmann und "Serengeti darf nicht sterben" von Bernhard und Michael Grzimek finden den Weg aus den Archiven auf die Leinwand. Bereits vor dem Festival drehen Jugendliche in zwei Filmkursen unter der Anleitung von Fachleuten Tierfilme. Die Ergebnisse werden auf dem Festival zu sehen sein.
Kartenverkauf
Die Eintrittskarten kosten pro Film 4 Euro (3 Euro ermäßigt). Eine Festivalkarte für alle Festivaltage kostet 30 Euro (23 Euro ermäßigt). Eine Festivalkarte lohnt sich bei mehr als 5 Filmen plus Abschlussfest. Beim Kauf einer Festivalkarte müssen die Einzelkarten für die Filmvorführungen kostenlos am Infostand im Eckernförder Stadthotel abgeholt werden. Der Kartenvorverkaufs-Stand im Stadthotel ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Während des Festivals (10. bis 13. September) sind die Green-Screen-Mitarbeiter von 9 bis 19 Uhr für das Publikum da. Wer seine Karten nicht am Vorverkaufsstand im Stadthotel abholt, erhält sie am Spieltag selbst bis zu eine halbe Stunde vor Filmbeginn an der Spielstätte. Sollten sie bis dann nicht abgeholt werden, gehen sie wieder in den freien Verkauf. Eine Karte für die Eröffnungsfeier kostet 25 Euro. Der Eintritt für die Abschlussfeier mit Preisverleihung beträgt 10 Euro, wobei Festivalkartenbesitzer kostenlosen Eintritt erhalten. Reservierungen: Am Infostand im Stadthotel, unter Tel. 04351/47 64 91 oder 47 64 92 oder per Post mit der Vorbestellungskarte aus dem Programmkatalog an Green Screen, Frau Clara-Straße 18, 24340 Eckernförde.

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