Bilanz : Vier Prozent Dividende für Genossen

Hans-Jürgen Dörner (li.) und Sönke Niestroj ehrten Uve Hensen (Mi.) für seine 50jährige Mitgliedschaft bei der Raiffeisenbank eG, Owschlag.
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Hans-Jürgen Dörner (li.) und Sönke Niestroj ehrten Uve Hensen (Mi.) für seine 50jährige Mitgliedschaft bei der Raiffeisenbank eG, Owschlag.

Generalversammlung der Raiffeisenbank Owschlag / Vorstand blickt vorsichtig optimistisch in die Zukunft

shz.de von
01. Juli 2016, 06:28 Uhr

Owschlag | Mit einem großen Blumenstrauß, Urkunde und Präsentkorb bedankten sich die Vorstandsmitglieder Hans-Jürgen Dörner und Sönke Niestroj bei Uve Hensen, der bereits seit 50 Jahren Mitglied der Raiffeisenbank eG Owschlag ist. „Das ist eine lange Zeit der Treue und das gilt es anzuerkennen“, so Dörner. Ebenfalls seit 50 Jahren Mitglied sind Peter Petersen und Elsbe Reckert, die sich jedoch entschuldigen ließen. Insgesamt nahmen an der Generalversammlung der Raiffeisenbank 137 Mitglieder teil. Nach einem Essen in der Gaststätte „De Muusfall“ informierte der Vorstand über das vergangene Geschäftsjahr. Die Kernaussagen lauteten: „Wir haben keine besonderen Risiken in der Bilanz“ , aber auch „Das derzeitige Niedrig-/Negativzinsniveau belastet die Ertragslage auch zukünftig.“ Eigenständigkeit, unternehmerische Freiheit und der regionale Bezug auf Owschlag und Brekendorf seien Werte, für die die Raiffeisenbank auch in Zukunft stehe.

Die Bilanz könne sich sehen lassen. Deutlich steigende Kundeneinlagen sowie 25 neue Mitglieder, die der 854 Mitglieder starken Genossenschaft beigetreten seien, und ein Jahresüberschuss in der Gewinn- und Verlustrechnung in Höhe von 83  668 Euro seien die Belege dafür. Es wird eine Dividende in Höhe von vier Prozent an die Mitglieder ausgeschüttet.

Aus dem Aufsichtsrat schieden Dirk Harder und Henning Staack turnusmäßig aus. Beide wurden ohne Gegenstimmen wiedergewählt. „Die Ertragslage im Jahr 2016 hat sich bisher nach Plan entwickelt. Die Risiken der künftigen Entwicklung bewegen sich nach unserer Einschätzung in einem überschaubaren und für unser Haus tragbaren Rahmen“, so Niestroj. Im Anschluss an die Regularien berichtete Helge Rühmkorf von der DZ Bank AG über das aktuelle Zins- und Marktumfeld.

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