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Ehrungen : Viele Beförderungen für aktive Brandschützer

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ehrungen und Beförderungen bei der Feuerwehr in Rieseby Jens Reinhold: Mitgliederzahlen steigen im Amt - die Trendwende ist geschafft

Riesebys Wehrführer Heiko Hoop und sein Vorstand hatten die diesjährige Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr vorbildlich vorbereitet. Im Mittelpunkt stand die Ehrung von herausragenden Leistungen und insgesamt 250 Jahren Treue zur Truppe.

Auf 50 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr brachten es Werner Petersen und Georg Monnheimer, die ausgezeichnet wurden. Dietrich Jeske und Gerhard Monnheimer wurden für ihre 40-jährige Treue zur Feuerwehr ebenso geehrt wie Karl Heinz Lappöhn. Dieser kam bereits hoch geehrt zur Versammlung, denn erst vor kurzem wurde er für seine herausragenden Leistungen und aktiven Dienst mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Michael Wende erhielt seine Urkunde für 20 Jahre Dienst in der Feuerwehr und Sönke Fangmeier wurde für ein zehn Jahre geehrt.

Jens Reinhold war nicht nur als stellvertretender Amtswehrführer zu Gast, um die Grüße der Amtswehr zu überbringen, sondern er hatte Beförderungen im Gepäck. So beförderte er stellvertretend für den Kreisbrandmeister Jens Schiweck zum Oberlöschmeister. Die Überraschung des Abends war für Heiko Hoop selbst bestimmt, denn er wurde von Reinhold zum Hauptbrandmeister zwei Sterne befördert. So gestärkt nahm Hoop die weiteren Beförderungen vor. Nico Martensen und Carolin Kock, gerade aus der Jugendabteilung in die Einsatzabteilung der Ortswehr übernommen, wurden zum Feuerwehrmann und -frau befördert. Ole Radke verrichtet seinen Dienst ab jetzt als Hauptfeuerwehrmann und Andrea Radke wurde zur Oberlöschmeisterin befördert. Die Beförderungen beruhen auf erfolgreichen Teilnahmen an Lehrgängen.

Hoop stellte für alle Einsatzkräfte, Pflichtbewusstsein, Disziplin und Kameradschaft in den Vordergrund. Tugenden, die auch der stellvertretende Bürgermeister Hartmut Schmidt in seinem Grußwort lobte. Das Jahr hätte gezeigt, wie unentbehrlich die Feuerwehr für das gemeindliche Leben sei. „Was ihr leistet ist nicht selbstverständlich“, sagte er und sprach den Dank der Gemeinde und seinen Respekt aus. Daran schloss auch Reinhold nahtlos an. „Ohne euch würde das öffentliche Leben nicht funktionieren“, sagte er und erinnerte an den Orkan Xaver, der im Herbst enorme Energie und Kompetenz von der Wehr geforderte hatte. Eine gute Nachricht hatte der stellvertretende Amtswehrführer auch dabei, denn die Wehren im Amt konnten im Vorjahr einen Aufwärtstrend bei den Mitgliederzahlen verzeichnen. Dies sei ein spürbar positives Signal an alle.

Dank sagte auch Jens Dahl für die Feuerwehr Zimmert. Die gute Zusammenarbeit sei vertieft worden, die Kameradschaft weiter gewachsen. Zuvor hatte Wehrführer Hoop einen beeindruckenden Bericht zur Arbeit im Vorjahres gegeben. Ob eingeschneite Lokomotive oder Löscheinsätze, Personenrettungen oder Ölspuren auf der Straße – die Wehr war immer zur Stelle. Ob Dorfwoche oder Maibaum-Feier, Schießen der Vereine und Verbände oder Dorfwoche – die Feuerwehr ist immer dabei, steht mitten im Leben der Gemeinde. Insgesamt 3310 Stunden absolvierten die 42 aktiven Kameraden und waren so auch Vorbild für die Jugendfeuerwehr, die ebenfalls mit einem umfangreichen Bericht durch Florian Rau beeindruckte. Sein Dank galt den Jugendwarten und Betreuern, die sich um den Nachwuchs kümmern.

Bei der Wahl wurde Heiko Kersten als Gruppenführer bestätigt.

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erstellt am 11.Feb.2014 | 06:00 Uhr

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