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Ausblick : Viel zu tun in einer „Klasse-Gegend“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Amtsdirektor Matthias Meins ist nach sechs Jahren für eine weitere Amtsperiode bestätigt worden. Er blickt mit der EZ vor und zurück.

von
erstellt am 27.Dez.2013 | 06:37 Uhr

Vor sechs Jahren um diese Zeit sah Matthias Meins seiner Wahl zum ersten Amtsdirektor des Amtes Dänischer Wohld entgegen. Im kommenden April liegt die erste Amtszeit an der Spitze der Verwaltung hinter ihm, und er wird weitere sechs Jahre dort wirken – gerade hat ihn der Amtsausschuss auf seinem Posten bestätigt und auf eine Ausschreibung der Stelle verzichtet. Im Gespräch mit der EZ wirft der 46-jährige Verwaltungsfachmann einen Blick zurück und nach vorn.

Die Zeit sei wie im Fluge vergangen. „Das spricht dafür, dass es nicht langweilig ist“, sagt Matthias Meins. Der Wechsel von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers bedeutete für ihn eine Rückkehr in vertrautes Terrain: Nach dem Studium war er als Leiter des Rechts- und Ordnungsamtes in Bad Oldesloe (Kreis Stormarn) tätig. Nach der Fusion des Amtes Dänischer Wohld mit der Gemeinde Gettorf, durch die die Funktion des Amtsdirektors entstanden war, seien beide Verwaltungen sehr gut zusammengewachsen. „Beide waren im selben Haus, die Gebietskulisse war gleich – das waren gute Rahmenbedingungen“, erklärt Meins und weiß, dass es andere Verwaltungen mit Außenstellen durchaus schwieriger haben. Auch sei die Zusammenarbeit mit Selbstverwaltung und Amtsvorstehern stets eine gute gewesen.

Seine Funktion des Direktors, die sich mittlerweile in den meisten Ämtern des Kreises durchgesetzt hat, habe sich auch für den Amtsbereich Dänischer Wohld bewährt. War ihm die Region anfangs durch sein Studium an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel vertraut, so ist er inzwischen dort heimisch geworden. „Die Mischung aus ländlichem Raum auf der einen und Großstadt auf der anderen Seite gefällt mir. Zwischen Kiel und Eckernförde mit der Nähe zum Wasser – das ist eine Klasse-Gegend“, gerät Meins ins Schwärmen.

Neben der Zusammenführung der zwei Verwaltungen hatte das neue Amt für ihn einige Herausforderungen zu bieten: die Auflösung des Zweckverbands Altenheim Gettorf, die Gründung des Breitbandzweckverbands mit den Ämtern Hüttener Berge und Dänischenhagen, der Aufbau einer Bürgerstiftung Dänischer Wohld, die voraussichtlich im nächsten Jahr gegründet werden kann, der Start der Lokalen Tourismus Organisation (LTO) und das Beleben der Aktiv-Region Hügelland am Ostseestrand, deren Vorsitzender Meins seit August ist.

Die nächste Amtszeit wird nicht minder spannend. In das Großprojekt Neubau eines Sportzentrum am Sander Weg in Gettorf sind mit Ausnahme des Ordnungsamtes alle Fachbereiche der Verwaltung eingebunden. Für die Asylbewerber gelte es, zeitnah eine neue Unterkunft zu finden. Eine Prognose der zu erwartenden Personen liege zwar noch nicht vor, jedoch geht Meins davon aus, dass es mehr als noch 2013 sein werden. Für die neue Förderperiode der Aktiv-Region gelte es, eine Strategie zu entwickeln und umzusetzen. Und auch der reibungslose Ablauf der Verbreiterung des Nord-Ostsee-Kanals werde das Amt fordern, ist sich Meins bewusst.

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