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Green Screen : Viel Lob für die „grünen Männchen“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Beim Abschlussabend des 7. Internationalen Naturfilmfestivals Green Screen im Ratssaal standen die ehrenamtlichen Helfer im Mittelpunkt. Viele Filmemacher haben Dankes-Mails geschrieben. Inge Sielmann nahmen die Helfer ehrenhalber als Ehren-Teammitglied auf.

„Herzlichen Glückwunsch zum besten Green Screen aller Zeiten!“ Herbert Ostwald ist nicht nur einer der renommiertesten deutschen Tier- und Dokumentarfilmer („Affenalarm- Die Pavianpolizei am Tafelberg“, „Wilder Iran“), er überschüttete das Green-Screen-Orga- und Helferteam auch mit Lob. Und das war am Dienstagabend beim Helfer-Abschlussabend im Ratssaal ein weiteres, kleines Sahnehäubchen auf dem wieder einmal beeindruckenden Naturfilmfestival, das dem gesamten Team gut tat und seinen in jeder Hinsicht bemerkenswerten Einsatz während der vergangenen Wochen und Monate würdigte. Neben Ostwald hatten sich auch viele weitere Filmemacher per E-Mail bei den Organisatoren des 7. Internationalen Naturfilmfestivals bedankt – und sie möchten alle wiederkommen.

Das hört sich gut an und versüßt den nach wie vor schmerzhaften Verlust eines Kinos. Gerald Grote, Jochen Hillers und Co. fühlen sich durch die durchgehend positiven Rückmeldungen der internationalen Tierfilm-Elite in ihrem Engagement bestätigt. Das hilft, die Zeit bis 2016/17 zu überbrücken, bis endlich ein neues Kino am Bahnhof den perfekten Rahmen des Naturfilmfestivals bilden wird. Die Festival-Zahlen stimmen ebenfalls optimistisch: Mit 14 148 Besuchern erlebte das 7. Internationale Naturfilmfestival einen neuen Besucherrekord. Gut die Hälfte der 130 Vorstellungen waren ausverkauft. Zusätzlich besuchten weitere 3006 Zuschauer die sh:z-Filmtour durch 17 Städte.

Mitten unter den rund 100 ehrenamtlichen „Festival-Aktivisten“ fühlte sich eine Dame besonders wohl: Inge Sielmann. Sie strahlte übers ganze Gesicht und wurde als Teammitglied ehrenhalber aufgenommen. Sichtbares Zeichen: das grüne Green-Screen-T-Shirt, das in Eckernförde fast schon Kult-Charakter besitzt. Festivalleiter Gerald Grote dankte dem gesamten Team für die geleistete Arbeit. Stützpfeiler hätten die Eigenschaft, zumeist nicht wahrgenommen zu werden, daher könne man das ehrenamtliche Engagement gar nicht hoch genug bewerten. Wenngleich die Green-Screen-Helfer als „grüne Männchen“ in der Öffentlichkeit schon sehr präsent gewesen seien. Das Büro-Team Markus Behrens, Maike Juraschka und Dr. Carsten Füg dankte ebenfalls allen Helfern, insbesondere den Bereichskoordinatoren Volker Müller (Filmvorführer), Wolfgang Herda (Moderatoren), Uli Cramer (Abrechnung), Marlies Becker und Andreas Zahn (Ticketing) und Kerstin Borowski (Schüler) sowie den Hausmeistern, Event-Assistenten und Verantwortlichen der sechs Spielstätten Turnhalle Willers-Jessen-Schule, Galerie 66, Haus, Ratssaal, OIC und Stadthalle.

Tosenden Applaus gab es anschließend für die Foto-Schnappschüsse, die der zweite Vorsitzende des Fördervereins, Michael Packschies, am Rande des Festivals geschossen hat. Gemeinsam schauten sich die Helfer in aller Ruhe den Film „Terra Mata“ des bei Dreharbeiten verunglückten südafrikanischen Tierfilmers Richard Matthews an.

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erstellt am 11.Sep.2013 | 05:31 Uhr

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