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Wahl des Seniorenbeirats : Viel Know-how im personell gestärkten Seniorenbeirat

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Sozialausschuss hat den siebenköpfigen Seniorenbeirat gewählt. Vier neue Mitglieder bringen viel Berufserfahrung mit.

Eckernförde | Runderneuert, hochmotiviert und ausgestattet mit viel Know-how und Gestaltungswillen geht der neue Seniorenbeirat der Stadt Eckernförde an seine Aufgaben heran. Drei bewährte Kräfte und vier neue Mitglieder werden sich in den nächsten Jahren für die Belange der Eckernförder Senioren einsetzen. Der Sozialausschuss wählte die sieben Kandidaten am Dienstagabend in offener Wahl einstimmig bei einer Enthaltung. Eine öffentliche Wahl durch die Senioren der Stadt war diesmal nach der neuen Satzung nicht nötig, da sich nur so viele Kandidaten gefunden hatten wie es Sitze im Seniorenbeirat gibt – sieben.

Zuvor hatte Bürgervorsteherin Karin Himstedt dem bisherigen „besonders aktiven“ Seniorenbeirat für seine Arbeit gedankt, die in der probeweisen Einführung des Seniorentickets für den ÖPNV gipfelte. Himstedt hob ferner die stärker gewordene öffentliche Präsenz des Seniorenbeirats hervor und dessen beharrliche, konstruktive Einbringung in die Gremienarbeit. Es gebe auch in der nächsten dreijährigen Amtsperiode noch viele Themen, mit denen sich der Seniorenbeirat zu beschäftigen habe, von der Altersarmut bis zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums. „Wir hoffen auf viele gute Ideen und Impulse“, so Himstedt.

Die dürfte es mit Sicherheit geben, denn der neue Kreis scheint ein sehr aktiver und kompetenter zu sein. Sprecherin bleibt Renate Gorny (68). Sie sei selbst überrascht, „wie viel wir auf den Weg gebracht haben und was alles möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen.“ „Die Einführung des Seniorentickets zusammen mit dem Stadtverkehr macht uns sehr stolz“, blickte Gorny zurück, die froh ist, dass dem Seniorenbeirat nun sieben statt wie bisher fünf Mitglieder angehören. Große Resonanz erfahre der Beirat beim monatlichen Seniorenfrühstück in der Bürgerbegegnungsstätte. Ebenfalls erneut dabei ist Edeltraud Hinz (78), die als Schriftführerin mitgewirkt hat und die Seniorenfrühstücke mitorganisiert. „Die Arbeit macht Spaß, wir sind ein gut eingespieltes Team.“ Sie arbeitet im Ausschuss für Jugend, Kultur, Bildung und Sport mit und kümmert sich privat um zwei Menschen mit Behinderung. Auch Werner Huß (64) geht in die zweite Runde, ist in mehreren Ausschüssen aktiv und möchte seine Arbeit gerne fortsetzen.

Die vier Neuen im Seniorenbeirat sind Elfie Stöber (68), Gerda Pundt (65), Heike Tönies (63) und Klaus Wille (74). Elfie Stöber hat bis zum 65. Lebensjahr als Frauenärztin gearbeitet und möchte nun ihre Kenntnis von den medizinischen, sozialen und familiären Problemen gerade älterer Frauen in die Seniorenarbeit einbringen. Gerda Pundt hat lange in einem Seniorenheim auf Sylt gearbeitet und dort auch Erfahrungen mit „schwierigen Menschen“ gesammelt, die sie jetzt in ihrer neuen Wahlheimat einbringen möchte. Heike Tönies ist die Jüngste im Bunde und hatte eine Führungsposition im Finanzmanagement eines großen Hamburger Unternehmens inne. Sie wohnt seit Rentenbeginn in Eckernförde, kennt die Stadt aber seit 30 Jahren als „Wochenend-Heimat“. Seit April 2015 arbeitet sie ehrenamtlich im Carlo Club an der Gorch-Fock-Schule. Klaus Wille bringt seine Erfahrung und Kenntnis aus der Kirchengemeinderatsarbeit und dem Familienzentrum ein und möchte „das Rad am Laufen halten und zwar in die richtige Richtung“.

Am Rande der Sitzung entfachte Ausschussmitglied Jens Loewer (SPD) eine Diskussion über die Gültigkeit der neuen Satzung, die seiner Meinung nach nicht rechtzeitig und fristgerecht öffentlich bekannt gemacht worden sei. Inhaltlich gab es in der Aussprache jedoch keinen Änderungsbedarf, Loewer enthielt sich daraufhin bei der Abstimmung.

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erstellt am 13.Jul.2017 | 05:52 Uhr

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