FUSSBALL-KREISKLASSE A : Verfolger erwartet Spitzenreiter

Stefan Kohlmann (M.)  empfängt mit dem OSV den TSV Rieseby.
Stefan Kohlmann (M.) empfängt mit dem OSV den TSV Rieseby.

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01. November 2013, 06:00 Uhr

Im Mittelpunkt des 14. Spieltages der Fußball-Kreisklasse A steht die Partie zwischen dem SV Fleckeby (3.) und Spitzenreiter Wittenseer SV. Der Brekendorfer TSV erwartet den abstiegsgefährdeten SV Holtsee. Auch die Partie Osdorfer SV II gegen den TSV Rieseby fällt unter die Rubrik Abstiegskampf gegen gesichertes Mittelfeld.

Osdorfer SV II – Rieseby    So., 12.15 Uhr

Die beiden Aufsteiger kommen mit den höheren Anforderungen der neuen Klasse sehr unterschiedlich zurecht. Während sich die Osdorfer Reserve in akuter Abstiegsgefahr befindet, hat sich der TSV mit soliden Leistungen einen Platz im gesicherten Mittelfeld keineswegs nur erkämpft. Das jüngste 4:2 gegen den FC Fockbek ist ein weiterer Beleg dafür. Beim Blick auf die Tabelle wird deutlich, warum es dagegen beim OSV nicht läuft: Es fehlt die Durchschlagskraft im Angriff und man kassiert zu viele einfache Gegentreffer. „Nur gefällig mitspielen reicht in dieser Liga nicht“, fordert OSV-Trainer Maik Lindner Kampf und Einsatzwillen.

SV Fleckeby – Wittenseer SV So., 14 Uhr

Die Fleckebyer würden nach ihrer jüngsten Erfolgsserie selbst bei einer Niederlage nicht gleich wieder von einem Aufstiegsrang verdrängt werden, weil Konkurrent Eckernförde IF spielfrei ist. Doch SV-Coach Francois Cassini will keinen Gedanken ans Verlieren verschwenden: „Wir haben die Chance, uns mit einem Sieg von IF abzusetzen. Zudem ist der WSV durchaus verwundbar, was die Bredenbeker in der vergangenen Woche bei ihrem 3:2-Sieg ja auch bewiesen haben“, geht Cassini optimistisch an die Sache heran. Trainerkollege Peter Thede wird seiner Elf nach der ersten Saisonniederlage ins Gewissen geredet haben, denn die Art und Weise des Auftritts bedurfte einer gewissen Aufarbeitung .

Brekendorfer TSV – SV Holtsee    So., 14 Uhr

Die Brekendorfer haben sich nach einer längeren Durststrecke durch Siege gegen Rotenhof (3:0) und Felm (6:4) wieder gefangen. Mit einer ausgeglichenen Bilanz steht die Truppe von Mario Sörensen auf Platz sechs. Allerdings scheint der Zug nach oben aufgrund des Acht-Punkte-Rückstandes bereits abgefahren zu sein. „Wir wissen unsere Leistungen, die häufig allerdings schlechter gemacht wurden als sie waren, aufgrund der widrigen Umstände sehr wohl einzuschätzen“, sagt Sörensen vor der Partie gegen den schwer auszurechnenden SV Holtsee, bei dem der Knoten nach dem überzeugenden 5:1-Erfolg über den SV GW Todenbüttel jetzt geplatzt zu sein scheint.

Weitere Begegnungen: Heute, 19.30 Uhr: TuS Rotenhof II – SV Felm; Sbd., 14 Uhr: FSV Friedrichsholm – FC Fockbek; 15 Uhr: SV Grün-Weiß Todenbüttel – SG BSV/EMTV; So., 14 Uhr: SSV Bredenbek – Gettorfer SC II

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