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Interview : „Vereine bevorzugen Eckernförde“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

KFV-Vorsitzender Robert Lohmann zu den Hallenfußball-Kreismeisterschaften / Sehr erfreuliches Zuschauerinteresse

shz.de von
erstellt am 09.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Herr Lohmann, am Wochenende gab es im Schulzentrum Süd zwei Tage lang bei den Kreismeisterschaften Hallenfußball pur. Wie fällt mit ein wenig Abstand Ihr Fazit aus?

Robert Lohmann: Ich glaube wir können mit den beiden Tagen sehr zufrieden sein. Es lief – im Gegensatz zum Vorjahr – alles ruhig ab. Bei den Männern gab es im gesamten Turnier nur neun Zeitstrafen und vier Gelbe Karten Das war auch ein Verdienst der guten Schiedsrichter-Leistungen. Außerdem glaube ich, dass unsere Sitzung mit allen Vereinsvertretern dabei auch eine positive Rolle gespielt hat. Das wollen wir auch in Zukunft so beibehalten. Zudem war das Zuschauerinteresse erfreulich groß. Am Sonnabend waren bei den Männern 565 Zuschauer in der Halle und auch am Sonntag waren 300 bis 350 bei den Frauen. Das sind Top-Werte. Wenn sich Osdorf und Schinkel mit den vielen Fans noch für die Finalrunde qualifiziert hätte, wäre die Halle drei fast aus allen Nähten geplatzt.

 

Wie stufen Sie das sportliche Niveau ein?

Die Zuschauer haben teilweise sehr schöne Spiele zu sehen bekommen. Es war auffällig, dass das Leistungsniveau dichter geworden ist. Es gibt nicht mehr nur zwei, drei Topteams wie in den Vorjahren.

 

Gibt es denn auch etwas, was sie überrascht hat?

Mit dem starken Auftritt von Osterby am Sonnabend hätte ich so nicht gerechnet. Ansonsten standen an beiden Tagen auch die stärksten Mannschaften verdient im Finale.

 

Einige Zuschauer haben sich beschwert, dass sie in der Halle 1 den Spielstand nicht sehen konnten. Wie könnte man diesbezüglich Abhilfe schaffen?

Das habe ich auch mitbekommen. Leider kann das Kampfgricht aus Platzgründen nicht auf der anderen Seite sitzen. Wir überlegen jetzt, ob wir uns das nächste Mal für die zwei Tage eine Anzeigetafel oder einen Beamer ausleihen, damit die Zuschauer über den Spielstand informiert werden.

 

Sind für die kommenden Jahre sonst noch Änderungen geplant?

Grundlegendes wird sich wahrscheinlich nicht ändern. Allerdings feiern wir im nächsten Jahr 30 Jahre Hallenkreismeisterschaft. Deshalb wird das Rahmenprogramm dann etwas ausgeweitet werden.

Bleibt es denn dabei, dass weiter in Eckernförde gespielt wird?

Der Standort steht noch nicht fest. Laut einem Kreistagsbeschluss sollte dieser jährlich gewechselt werden. Allerdings bevorzugen die Vereine Eckernförde, weil hier alles unter einem Dach stattfinden kann. Die zwei Hallen in Büdelsdorf und Rendsburg sind da doch mit einigen Unannehmlichkeiten für Aktive und Zuschauer verbunden. Außerdem gab es durch die zwei Hallen auch nicht mehr Zuschauer – eher weniger.

 

In diesem Jahr haben die Männer mit dem Hallenfußball und einseitiger Bande und die Frauen mit dem Futsal ohne Bande gespielt. Bleibt dies so?

Bis 2016 wird es wahrscheinlich erstmal so bleiben. Ab dann soll ausschließlich Futsal gespielt werden. Bis zur C-Jugend beginnen wir damit schon in diesem Jahr. Bei der A- und B-Jugend wird es 2015 eingeführt, so dass einige 2016 auch schon etwas Erfahrung mit dieser Spielart haben werden. Außerdem wollen wir bei den Frauen im nächsten Jahr das Einkicken statt Einrollen und das entsprechende Vier-Sekunden-Zeitlimit dafür einführen. Das sind dann – bis auf die Nettospielzeit – schon reine Futsalregeln.

 

Wie sieht es mit der Größe des Teilnehmerfeldes aus?

Das Teilnehmerfeld bleibt auch weiterhin bei zwölf Mannschaften.

 

Als nächstes stehen die Jugend-Kreismeisterschaften auf dem Programm. Wie sieht der Zeitplan dafür aus?

Die Vorrunden werden am Sonntag, 19. Januar, in zehn Hallen des Kreises ausgespielt. Die Finalrunden finden am 8. und 9. Februar in Rendsburg statt. Die C-Jugend müssen wir allerdings eine Woche vorziehen, damit der Sieger am Qualifikationsturnier der sieben Nord-Kreismeister teilnehmen kann, wobei Kiel als Titelverteidiger bereits gesetzt ist.

 

 

 

 

 

 

 

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