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Sportlerehrung : Verein braucht mehr Platz für 802 sportliche Mitglieder

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gut besuchte Hauptversammlung des Osdorfer Sportvereins / Neuer Kassenwart heißt Gregor Franz

Zu wenig Umkleideräume, kein Platz für Geräte und Material, der Wunsch nach einer Flutlichtanlage – viele Themen halten die Mitglieder des Osdorfer Sportvereins in Bewegung – neben der sportlichen Aktivität. In einem Gespräch Anfang Februar hat der Vorstand, allen voran der Vorsitzende Bernhard Wölki, die Politik auf die Situation aufmerksam gemacht. „Wir platzen aus allen Nähten“, macht Wölki sich Sorgen, auch in Hinblick auf das geplante Neubaugebiet mit 65 Einheiten. Das Thema sei bereits im Ausschuss beraten worden, berichtete Bürgermeister Joachim Iwers am Montag zu Beginn der Hauptversammlung in seinem Grußwort und betonte die Wichtigkeit des Vereins für die Gemeinde. Auch Ute Koschinski, Schulleiterin der Grundschule, erklärte, dass ihr viel an der guten Zusammenarbeit mit dem Verein liege.

Zwei Sorgen haben ihn im vergangenen Jahr besonders geplagt, verriet der Vorsitzende: Einmal, dass der Wirt des Vereinsheim Horst „Hotte“ Müller und seine Frau die Pacht nicht verlängern wollten. Da habe sich zum Glück schnell ein Nachfolger gefunden, berichtete Wölki weiter. Zum 1. Juli 2017 soll eine neuer Pächter beginnen. Die zweite und größere Sorge bereitete aber die Ansage von Kassenwart Raven Kurtz nach sechs Jahren vorbildlicher Arbeit aus beruflichen Gründen zurücktreten zu müssen. „Die Anforderungen haben sich in den vergangenen Jahren so verändert. Das ist ehrenamtlich fast nicht mehr zu bewältigen“, erklärte der Vorsitzende. „Durch einen glücklichen Zufall“ sei er auf Gregor Franz gestoßen, einen Osdorfer Neubürger, der die Chance, sich einzubringen, nutzen möchte. Einstimmig wurde er zum neuen Kassenwart des OSV gewählt. Der stellvertretende Vorsitzende Ralf Binge wurde wiedergewählt, ebenso wie die Schriftwartin Tina Baasch und die Medienbeauftragte Birgit Schmidt. Ehrenratsmitglied bleibt Sigrid Taschner. Der Posten des zweiten Schriftwarts bleibt vorerst vakant.

Ein Lob und Blumen außer der Reihe gab es für „Misses Handball“ Maren Marxen, die seit mehr als 35 Jahren im Handball aktiv war und ihre Trainertätigkeit zum Ende der Saison einstellen wird. Thea Lüthje bekam einen Strauß für ihren Einsatz als Flüchtlingsbeauftragte. Doris Smit legte nach zwölf Jahren ihren Posten als Abteilungsleiterin der, mit rund 320 Mitgliedern, größten Sparte nieder. Mit Susanne Klöhn konnte eine Nachfolgerin gefunden werden.

Das 60-jährige Bestehen soll in diesem Jahr gefeiert werden. Am Tag der Gründung, 22. Juni, ist ein Empfang im Gründungslokal Dibberns Gasthof für geladene Gäste vorgesehen. Am 2. Juli können alle, die eine Karte bekommen, auf dem Jubiläumsball mitfeiern. Auch für den Sportlerball – in Osdorf traditionell der Tanz in den Mai – wünscht sich der Vorstand zahlreiche Gäste.

Die Herbstfreizeit geht in diesem Jahr vom 15. bis 21. Oktober in die Nähe von Hamburg.

Die Zahl der Teilnehmer am Training des Deutschen Sportabzeichens wächst stetig an. Eine besondere Ehrung des Deutschen Olympischen Sportbunds gab es für die Familie Cluß: Vater Jürgen, Mutter Sonja mit Niklas, Matthis, Felix und Thora - alle fünf Familienmitglieder haben das Abzeichen gemeinsam abgelegt. Ebenfalls dabei waren 2015 bei den Jugendlichen Natascha Buss, Clas-Oke Feige, Marvin Harrs, Pascal Hopp, Jeremy Janssen, Jacqueline Sörensen, Jakob Tietje (Bronze), Thordis Ahrendt (Silber) sowie Birger Ahrendt, Leon Grimm, Jacob Iwers, Jane und Jesper Königsmann, Natalie Quandt und Julian Sedlmeier (Gold). Bei den Erwaschsenen nahm Renate Quandt die Urkunde entgegen (Bronze). Auch Karsten Klisch (Silber), Gisa und Knud Ahrendt, Andreas Hopp, Björn Iwers, Gudrun Iwers, Tobias Kleingarn, Susanne Klöhn, Brigitte und Michael Königsmann, Hans Pagel und Doris Smit (Gold) erhielten die Auszeichnung.>40 Jahre im Verein – dafür wurden auf der Versammlung Walter Benson, Frauke Bünning, Susanne Callsen, Gudrun Iwers und Jan Klang geehrt – und der Bürgermeister Wolfgang Steffen aus Dänischenhagen. „Das freut mich besonders“, erklärte Wölki. Die Silbernen Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Fiete Ehlers, Jürgen Harm, Sven-Fritz Iwers, Irmgard Lehmbecker, Maren Lück, Wolfgang Möller, Petra Schamborski, Annegret Schleu, Heidemarie Sperling, Anka Much sowie Hannelore und Gerd Urlaß. 46 Mitglieder standen auf der Liste für die Bronzene Treuenadel.

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erstellt am 09.Mär.2016 | 06:54 Uhr

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