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Eckernförder Zeitung

18. Dezember 2017 | 21:59 Uhr

Verbundenheit auch in veränderten Zeiten

vom

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hütten | Bereits 1795 wurde die Hüttener Totengilde "Eintracht" zugunsten Hinterbliebener gegründet und bis heute bleibt der eigentliche Zweck der Gilde erhalten. "Zur Zeit der Gründung der Gilde war dies eine ernst zunehmende Sache, da es üblicherweise keine Unterstützung der Hinterbliebenen durch staatliche Stellen gab und die Not in den Familien groß war, wenn ein Familienmitglied starb, der für den Lebensunterhalt der Familie beigetragen hat", berichtete Ältermann Georg Beyer. "Doch auch wenn sich die Zeiten geändert haben, halten wir diese Verbundenheit für eine anstrebende Tugend." Diese Verbundenheit zeigt auch die Gemeinde Hütten und unterstützt die Gilde Eintracht bei ihrem Gildefest.

Die Hüttener Gilde hat zurzeit 112 Mitglieder, die aus Ober- und Unterhütten, Ascheffel und Umgebung kommen. Nach einem Frühstück wurde das Königspaar beim Luftgewehrschießen und Würfeln sowie beim Glücksraddrehen ermittelt. Eigens dafür wurde in der Schnackstuuv eine Schießbahn aufgebaut.

Da viele Mitglieder ein ähnliches Schießniveau haben, wurde nach vier Schuss, wovon die drei besten gewertet wurden, auch noch gewürfelt. "Das hebt die Spannung, verkürzt die Wettkampfzeit erheblich und letztlich entscheiden die Würfel", sagte Jürgen Grimm. Er hatte im letzten Jahr das Glück nach drei guten Schüssen drei Sechsen zu würfeln und wurde Gildekönig.

In diesem Jahr wurde Charlotte Rießen Kinderkönigin beim Glückraddrehen und Marten Schnack ihr König. Anette Dürotin wurde Königin der Erwachsenen und Arne Schnack erhielt von seinem Vorgänger Jürgen Grimm die aus der Gründungszeit stammende Königskette. Für alle Kinder gab es Geschenke und am Abend wurde mit Musik, Tanz und Tombola unter dem Gildebaum zum gemeinsamen Gildefest geladen.

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