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Eckernförder Zeitung

15. Dezember 2017 | 11:31 Uhr

Phänomenia : Verblüffende Phänomene

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das Schülerteam schlägt sich bei der 10. „Phänomenia“ mehr als achtbar gegen Lehrer- und Elternteams.

Was passiert, wenn man eine erhitzte, leere Getränkedose in ein Becken mit sehr kaltem Wasser legt? Neben dieser mussten bei der 10. „Phänomenia“ der Grund- und Gemeinschaftsschule auch andere kuriose Fragen beantwortet werden. Donnerstagabend traten erstmals Schüler gegen Eltern und Lehrer an. Der ganze Abend sowie die Vorbereitung für die kleine Quizshow war ein Projekt des Wahlpflichtunterrichtes der 10. Klasse „Naturwissenschaften/Informatik“. Die Leitung lag wieder einmal in den Händen von Physiklehrer Eike Petersen. „Für die Schüler ist es spannend zu sehen, dass Naturwissenschaften auch sehr interessant sein können. Außerdem lernen sie das Sprechen vor größerem Publikum, was für zukünftige Bewerbungsgespräche von Vorteil sein kann“, sagte der Konrektor.

Die Schüler haben die anspruchsvolle und unterhaltsame Abendveranstaltung sehr kreativ gestaltet und mit kleinen schauspielerischen Einlagen gespickt. Der Clou: Vor jeder Frage, die von Lehrerteam Heinke Schramm und Susanne Huwald sowie dem Elternteam Christina Rasch und Sven Tietgen und dem Schülerteam Hannes Greve und Erik-Johannes Tietgen zu lösen war, wurde eine Szene gespielt, die zu der darauffolgenden Frage passte. Die Teams konnten dabei unter fünf verschiedenen Themengebieten wählen, es gab vier Schwierigkeitsstufen.

Eine der Fragen war, mit welchen Haushaltsmitteln eine einfache, aber sichere Geheimschrift erstellt werden kann. Alle drei Antwortmöglichkeiten wurden dabei ausprobiert, bis sich herausgestellte, dass Zitronensaft und ein Bügeleisen die richtige Antwort war. Des Weiteren wurde auch die Getränkedosen-Frage geklärt: Tim-Niklas Bober und Jörn-Cedric Kuczynski präsentierten das kleine Experiment mit Bunsenbrenner und kaltem Wasser: Die Dose sollte sich durch den Druck schlagartig zusammenziehen. Leider war das Wasser nicht kalt genug, weshalb das Experiment nicht in der gewünschten und geplanten Form verlief – Live-Atmosphäre in der vollbesetzten Aula der Grund- und Gemeinschaftsschule, die den besonderen Reiz solcher Veranstaltungen ausmacht. Gekonnt und locker moderierten die beiden Schüler über dieses kleine Missgeschick hinweg.

Am Ende belegte das Schülerteam den zweiten Platz. Eike Petersen war stolz auf die Leistung seiner Schüler. Gewonnen haben sowohl das Lehrerteam also auch das Elternteam.

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