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Eckernförder Zeitung

19. Oktober 2017 | 04:22 Uhr

Auszeichnung : Verbeugung vor dem Ehrenamt

vom

Stadt Eckernförde würdigt die Leistungen von 17 ehrenamtlich engagierten Bürgern. Stimmiger Rahmen beim Bürgerempfang.

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2013 | 07:49 Uhr

Eckernförde | Wer sich in Eckernförde seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert, und nicht viel Aufhebens darum macht, ist ein heißer Kandidat für eine Auszeichnung. 17 Persönlichkeiten sind am Montagabend im Ratssaal in feierlichem Rahmen, aber auch sehr herzlicher Atmosphäre, für ihr ausdauerndes, gemein- und uneigennütziges Wirken mit der Ehrennadel der Stadt Eckernförde geehrt worden (siehe EZ v. 30. April). Mit dieser symbolischen Verbeugung vor dem hohen ehrenamtlichen Engagement haben Bürgervorsteherin Karin Himstedt und Bürgermeister Jörg Sibbel sowie die zahlreich vertretenen Mitglieder der Ratsversammlung und der Verwaltung das Ihrige dazu beigetragen, solchen Einsatz zu würdigen und weitere Menschen dazu zu motivieren. Die Einbettung der Auszeichnungen in den Bürgerempfang mit über 100 geladenen Gästen, der sehr angenehmen musikalischen Begleitung durch das des Duo "HerzDame" (Bianka Brüdgam, Akkordeon, Helmut Herzog, Geige) und dem anschließenden Stehempfang hat sich bewährt.

Soziales

Anneliese Behrmann: Seit 1979 Mitglied in der Arbeiterwohlfahrt, seit 1994 im Vorstand. Sie hat die Betreuung der "Altentagesstätte", dem heutigen SeniorTreff, in der BBS mitorganisiert. Vor ihrer Vorstandsarbeit hat sie im Handarbeitsclub "Knüddel-Büddel" mitgewirkt, die ihre Basarerlöse für soziale Zwecken ausschüttet.

Marianne Kowsky: Seit 1984 Mitglied der Awo an,seit 1986 in der "Altentagesstätte" sehr aktiv (Kuchen backen, Kaffee auszuschenken, Küchenarbeit, Spenden sammeln). Hilft wo sie kann, auch den Skatspielern und bei den Sommerfesten im Servicehaus.

Marianne Bott: Seit 1984 beim DRK-Blutspendeteam. Sie versorgt die Blutspender nach dem "Aderlass". Pro Jahr finden rund zwölf Blutspendetermine in der Pestalozzischule statt. Zudem war sie über zehn Jahre im Vorstand der Landfrauen.

Erna Schlicht: Seit mehr als 40 Jahren beim DRK. Die Schwesternhelferin mit dem Händchen fürs Backen ist vielfältig engagiert. Sie war "der Nikolaus" bei Adventsfeiern und ist eine exzellente Vorleserin. Sie gehört dem DRK-Seniorentreff in der BBS an, ist Gründungsmitglied des DRK-Seniorenchores (1998) und als DRK-Reisebegleiterin aktiv. Zudem engagiert sie sich in der Kirchengemeinde St. Nicolai und auch des Blindenvereins. Weiter hat sich auch dem Altstadtverein und dem Förderverein Alte Fischräucherei angeschlossen.

Wolfgang Pfeffer: Seit 1964 Mitglied und Funktionsträger der St. Johannis Loge "Leuchte am Strande" (von 1984-87 und 1995-2004 Vorsitzender Meister). Hervorragende Kontakte nach Dänemark und anderen skandinavischen Ländern. Nach seinem Ausscheiden aus dem Leitungsamt der Loge hat er überregionale Ämter in der Freimaurerei übernommen.

Jugend und Sport

Manfred Lazina: Gründungsmitgliedern des Karatevereins "Fuji Yama", seit 1987 1. Vorsitzender. Er ist Landeskampfrichter, Übungsleiter und B-Trainer. Er prägt mit seiner ruhigen, besonnene Art den Karatesport seit 1976. Für seine herausragenden sportlichen Leistungen wurde er bereits 1979 mit dem Sportehrenblatt ausgezeichnet.

Andreas Frahm: Auch er ist seit Jahrzehnten ein erfolgreichen Verfechter des Karate in Eckernförde. Der vielfache Gürtelträger gehört seit 1984 dem Vorstand an; derzeit ist er Sportwart und 2. Vorsitzender. Der Inhaber des Sportehrenblattes (1982) kümmert sich federführend um die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Sprottenwettkämpfe für die Jugend.

Manfred Bebensee: Das EMTV-Urgestein ist seit 30 Jahren Mitglied im größten Sportverein der Stadt und ist als Übungsleiter in der Leichtathletik und Fitnessabteilung aktiv und hat mehrere Vorstandsposten übernommen. Sieben Jahre hat er den Eckernförder Stadtlauf mitorganisiert. Im Winter trainiert er die Eckernförder Ruderer und die Segler des SCE. Manfred Bebensee ist Inhaber des Sportehrenblatts.

Baldur Otto: Seit 13 Jahren ist er als Trainer für den Fußballnachwuchs bei IF Eckernförde aktiv. 1993 und 1994 war er 2. Vorsitzender. Und seit 1988 kassiert er bei Heimspielen das Eintrittsgeld.

Hans-Joachim Schneider: Seit 1974 Mitglied bei EIF, aktiv als Jugendtrainer und Betreuer, davon 13 Jahre der 2. Herren.

Dr. Hanns-Georg Scharf: Sehr aktiv in der Jugend- und Vorstandsarbeit (u. a. 15 Jahre Schriftwart) der Tanzsportgemeinschaft Blau-Gold Eckernförde. Er erstellte mit seinen Fotos und Videoaufnahmen eine Chronik für den Verein, sein Videomaterial nutzen die Trainer zur Videoanalyse. Während seiner Zeit ist die Zahl der jugendlichen Mitglieder von 40 (2003) auf aktuell 241 gestiegen, vor allem die Sparte Rock’nRoll wird stark nachgefragt. Er gehörte zur vierköpfigen Planungsgruppe für die Ausrichtung der Norddeutsche Meisterschaft 2010.

Kultur, Heimat- und Brauchtumspflege

Karl-Heinz Groth: Seit 1990 Vorsitzender (Baas) der Plattdüütsch Gill Eckernför. Der frühere Rektor der Gorch-Fock-Schule setzt sich in zahlreichen Lesungen und öffentlichen Auftritten in herausragender Weise für die Verbreitung der plattdeutschen Sprache ein. Er ist Initiator und zusammen mit der Stadt Veranstalter der Plattdeutschen Kulturtage (seit 1993). Er regte beim Schleswig-Holsteinische Heimatbund die Ausrichtung eines Plattdeutschen Tages an. Er war vier Jahre Vorsitzender des Eckernförder Bürgervereins, war 2004 Mitinitiator für die Gründung der Wilhelm-Lehmann-Gesellschaft und ist Initiator und Sponsor des Klaus-Groth-Lyrikpreises in Heide. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes ist seit 2007 Schirmherr des Fördervereins für krebskranke Kinder und Jugendliche e. V. in Kiel.

Inge Schumacher: Seit über 50 Jahren Mitglied und mittlerweile Urgestein der Plattdüütsch Gill. Sie kümmert sich um die Ausrichtung aller Feiern und Veranstaltungen, insbesondere der Kindergilde. Daneben war sie 16 Jahre "Rekenmeister". Zahlen sind ihr Metier: Sie ist seit vielen Jahren Rechnungsprüferin beim Schleswig-Holsteinischen Jugendherbergsverband. Und in der Kirchengemeinde Borby gehört sie dem Finanzausschuss an und ist bei der Tansania-Hilfe und bei Basaren aktiv.

Klaus-Dieter Tüxen: Er setzt sich seit über 20 Jahren für die Pflege und den Erhalt der plattdeutschen Sprache ein. Als Borbyer Jung hat er in über 300 Lesungen Eckernförde im ganzen Land und in Hamburg in seiner Heimatsprache vertreten. Er hält Weihnachtslesungen bei der Plattdüütsch Gill und ist "Verteller" wie bei den Plattdeutschen Kulturtagen und bringt den Menschen das "Plattdüütsche" in humorvoller und besinnlicher Weise nahe. Wichtig ist ihm die Weitergabe an die jüngere Generation, so fungiert er seit 14 Jahren fungiert als Juror von "Schölers leest Platt" und bereitet Jungmannschüler erfolgreich auf die Wettbewerbe vor. Daneben engagiert er sich seit über 50 Jahren in verschiedenen Funktionen für den Fußball und im Vereinssport.

Peter-Gustav Sellmer: Prägt das Leben in der Eckernförder Bürgerschützengilde von 1570 (Gelbe Westen-Gilde) in besonderer Weise. Er gehört ihr seit 50 Jahren an, von 1971 bis 1983 war er Gildemeister, regierte 1984 als König "Peter von Borby" ernannt und war anschließend 17 Jahre Vorsitzender. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Verjüngung der Gilde.

Artur Thomsen: Seit 1966 Mitglied der Borbyer Gilde, bis 2008 auch Mitglied der Schützengruppe. Er war von 1978 bis 1994 Schützenmeister. Daneben engagiert er sich seit Jahrzehnten in der Freiwilligen Feuerwehr Eckernförde, die ihn gerade für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt hat.

Joachim Fey: Seit 1967 Mitglied der Borbyer Gilde, seit Jahren der Fahnenschwenker und damit ein ganz wichtiger Bestandteil der größten Gilde im Land. Die Fahne mit der Aufschrift "Einer für Alle - Alle für einen" und die Kunst des Schwenkens ist eine der Attraktionen der Gilde. Allein am Haupttag der Gilde wird sie mindestens zwölfmal geschwenkt wird, er hat diese Kunst schon mehr als 150 mal gezeigt. Seit 1972 gehört er ununterbrochen der Schützengruppe an.

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