Verbandsliga-Aufstiegsrunde: 1. FC Schinkel geht bei Rot-Schwarz Kiel mit 4:8 unter

Einer der wenigen Schinkeler mit Normalform: Enea Dauti (links) setzt sich hier  gegen den Kieler Steffen Sitte durch.
Einer der wenigen Schinkeler mit Normalform: Enea Dauti (links) setzt sich hier gegen den Kieler Steffen Sitte durch.

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02. Juni 2014, 06:00 Uhr

Die Verbandsliga Nord-Ost bleibt für die Fußballer des 1. FC Schinkel in der kommenden Saison wohl nur ein Traum. Der Tabellenzweite der Kreisliga Rendsburg-Eckernförde hatte noch die Hoffnung, sich mit einem Erfolg in der Aufstiegsrunde ein Startrecht zu sichern. Nach der 4:8 (1:4)-Pleite beim Kieler Vizemeister Rot-Schwarz Kiel benötigt die Mannschaft von Trainer Lars Dubau nun aber schon ein kleines Wunder, um dieses Ziel noch zu verwirklichen. Dabei ist ein Last-Minute-Aufstieg, so wie er Dänischenhagen in der Vorsaison gelang, aber seit gestern auch so gut wie ausgeschlossen, da der Eichedeer Abstieg aus der Regionalliga besiegelt ist.

Vor den 350 Zuschauern im Stadion am Fettberg entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie mit fünf Toren vor und sogar sieben nach der Pause. Dabei zeigten sich die Gastgeber in ihren Aktionen insgesamt sicherer und waren vor dem Tor enorm effektiv. Dabei hatten die Gäste den besseren Start erwischt. Mit Manndeckung über das ganze Feld und aggressivem Pressing setzte Schinkel die Gastgeber unter Druck und ging durch Enis Hodaj (9.) auch in Führung. Mit dem 1:1 durch den überragenden Vierfach-Torschützen Meysam Shahhosseini jedoch war die Heimelf auch im Spiel angekommen. Das Team von Trainer Ole Jacobsen spielte sich fortan in einen Rausch und schoss sich bis zur Pause zu einem 4:1-Vorsprung, den Meysam Shahhosseini kurz nach Wiederanpfiff noch ausbaute, ehe sich angesichts der geklärten Kräfteverhältnisse Leerlauf einstellte. Mit Enea Dautis Anschlusstreffer zum 5:2 jedoch begann eine Schlussphase, die für sich allein genommen schon das Erscheinen der stattlichen Kulisse gerechtfertigt hätte. Nach Meysam Shahhosseinis viertem Treffer brachten Ardian Stublla per direkt verwandelten Freistoß sowie Dennis Akkus per Strafstoß die Gäste noch einmal heran, ehe Christian Brose und Steffen Sitte den „Torwahnsinn“ vollendeten.

RSKiel: S. von Randow – Ma. Shahhosseini (75. Asmus), Gärtner, A. Von Randow, Sitte – Szodruch, Bartels – Mey. Shahhosseini (85. Brose), Cokgez, Zedler – Nehren.
1. FC Schinkel: Junghans – Kavak, Akcan, Imeri (46. Wrzesinski), Hodaj, Stublla, Bayazit (65. Mysch), Akkus, Dauti, Bock, Meshekrani.
SR: Schenke (Ahrensbök). – Z.: 350.
Tore: 0:1 Hodaj (10.), 1:1 Mey. Shahhosseini (15.), 2:1 Cokgez (20.), 3:1 Mey. Shahhosseini (30.), 4:1 Szodruch (45.), 5:1 Mey. Shahhosseini (52.), 5:2 Dauti (78.), 6:2 Mey. Shahhosseini (79.), 6:3 Stublla (83.), 6:4 Akkus (89., FE), 7:4 Brose (90.+2), 8:4 Sitte (90.+3).

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