Vegane Ernährung trifft aufs Wacken-Festival

Sängerin Leonie Kennedy eröffnet 'Poetry for Humanity'. Foto: EZ
Sängerin Leonie Kennedy eröffnet "Poetry for Humanity". Foto: EZ

shz.de von
06. Mai 2013, 03:59 Uhr

Eckernförde | Wie können die Themen "Lyrik" und "Menschheit" miteinander verbunden werden? Man steckt sie beide in einen Raum und hat sowohl Texte darüber als auch Menschen, die ihnen zuhören. Das war kürzlich im "Haus" in Eckernförde der Anlass für ein unterhaltsames und vielfältiges Ereignis namens "Poetry for Humanity".

Es handelte sich um eine Benefizveranstaltung der Amnesty-International-Jugendgruppe aus Kiel. Rund drei Stunden lang wurde das Publikum unterhalten. Es ging an diesem Abend darum, Poesie zu lauschen.

Dieses Vergnügen haben fünf erfahrene Eckernförder Poetry Slammer möglich gemacht, die ihre selbstgeschriebenen Worte vortrugen. Hinnerk Köhn zum Beispiel nutzte diese Gelegenheit, um über den veganen Lebensstil zu philosophieren, und Paul Fejfar schwelgte in Erinnerungen an bunte Erlebnisse vom Wacken-Festival. Auch Quinn Christiansen und Finn Wischer waren dabei. Jasmin Witt trug als einzige weibliche Slammerin nachdenkliche Dichtung vor. "Vorher war das eher ein lustiges Niveau, aber meine Texte sind etwas ernster", leitete sie ihren Auftritt ein. Sie habe extra zur Thematik der Veranstaltung etwas geschrieben.

Umschlossen wurde der Abend ebenfalls von Poesie - und zwar mit den Mitteln Rhythmus und Takt. Mit ihrer klangvollen, einzigartigen Stimme eröffnete die Sängerin und Liedermacherin Leo Kennedy "Poetry for Humanity" und legte die Messlatte für die folgenden Nachwuchstalente sehr hoch. Nach den Slambeiträgen verabschiedete die Metallband "Grimm" das hochgestimmte Publikum.

Die eingesammelten Spenden gingen an Amnesty International, was den Abend "sehr schön und unterstützenswert gemacht hat", wie Hinnerk Köhn als Mitwirkender zusammenfassend beschrieb.

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