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Tourismus in den Hüttener Bergen : Urlaubslust auf die Eckernförder Bucht steigt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Hüttener Berge verlängern Kooperation mit der LTO Eckernförder Bucht / Positive Entwicklung der Buchungen

von
erstellt am 03.Mär.2016 | 06:54 Uhr

Seit 2010 vermarktet die Eckernförde Tourismus GmbH und Marketing (ETMG) die Region Hüttener Berge. Und die Zahlen die ETMG-Geschäftsführer Stefan Borgmann in dieser Woche dem Hauptausschusses des Amtes in Borgstedt präsentierte, waren eindeutig. Waren 2010 noch 67 Gastgeber bei den Touristikern aus Eckernförde gelistet, so stieg die Anzahl derer, die Wohnungen, Zimmer und Häuser für Urlauber in den 16 amtsangehörigen Gemeinden vermieten, auf 98. Fast verdoppelt haben sich die Buchungszahlen. Zählte die EMTG 2010 381 Buchungen, waren es fünf Jahre später schon 686. „In diesem Jahr sind es schon 147“, berichtete Borgmann. Die Anzahl der Gäste erhöhte sich innerhalb von fünf Jahren von 1066 auf knapp 1950, die Zahl der Übernachtungen von knapp 6000 auf nunmehr 12  260. Der Umsatz der Vermieter steig von gut 100  000 in 2010 auf jetzt knapp 256  000 Euro.

In der Region Eckernförder Bucht, auch hier ist Borgmann Geschäftsführer der 2012 gegründeten Lokalen Tourismusorganisation (LTO) verfünffachte sich der Umsatz nahezu. Zur LTO zählen neben den Hüttener Bergen auch das Ostseebad Eckernförde sowie Strande und Schwedeneck. 578  000 Euro nahmen die Gastgeber vor fünf Jahren ein, 2015 waren es es fast 2,5 Millionen Euro. „Allein Gegenüber dem Vorjahr 2014 ist das eine Steigerung von 21 Prozent“, betonte Borgmann. Nach den ersten zwei Monaten in diesem Jahr beträgt der Umsatz bereits rund 666  000 Euro. 28 Prozent mehr als im Januar und Februar 2015.

Buchungen in der Eckernförder Bucht gab es 2010 knapp 2100, 2015 waren es knapp 4700, 2016 sind es schon 1157.

Der Kooperationsvertrag für die als GmbH betriebene LTO endet 2017. Der Hauptausschuss stimmte einstimmig dafür, diese Kooperationen weiter zu führen. Dabei geht es insgesamt um Kosten von 300  000 Euro für die nächsten fünf Jahre. Anteilig muss das Amt Hüttener Berge jährlich 24  850 Euro aufbringen.

Anteil an der positiven touristischen Entwicklung in den Hüttener Bergen hat auch der Naturparkverein. Der Vorsitzende Hans-Claus Schnack berichtete den Hauptausschussmitgliedern über die Erfolge und Projekte des Vereins in den letzten Jahren. Als eines der größten Projekte nannte der Klein Wittensee das Besucherlenkungs- und Informationssystem (BIS) mit seinen 20 Wanderwegen, sechs Radwegen und einer Skaterroute. Außerdem wurden Parkplätze saniert, Infotafeln aufgestellt, Schutzhütten errichtet und an dem Tourismuskonzept mitgearbeitet. Auch ein Fitnessparcour entlang des Wittensees wurde installiert. Und weitere Pläne gibt es viele: So soll es einen Naturpark von Aukrug über Westensee, Hüttener Berge bis zur Schlei geben, auch ein Mountainbikeparcours in den Hüttener Bergen ist in Planung. Der Naturerlebnisraum Bistensee steht ebenfalls auf der Agenda des Vereins. „Und wir denken über eine Seesauna am Wittensee nach“, sagte Schnack.

Für die Bürgermeister der Region hatte Schnack auch schon eine Überraschung dabei. 20 Tische mit Bänken sind gekauft und sollen in den Gemeinden aufgestellt werden. 

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