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Fußball verbindet : Unvergessliche Eindrücke für die Jugendfußballer

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Nachwuchskicker der SG Dänischer Wohld kehrten erfolgreich vom Norway-Cup zurück

Eine spektakuläre Eröffnungsfeier mit Parade, sportliche Er-folge, Blitz und Wasserbomben auf der Bühne vor 200  000 Zuhörern – müde, aber mit Pokal, Medaillen und voller unvergesslicher Eindrücke sind die 29 Jugendfußballer der SG Dänischer Wohld im TSV Neudorf-Bornstein mit Trainern und Betreuern von ihrer zehntägigen Tour nach Oslo zum Norway-Cup, dem zweitgrößten Jugendfußballturnier der Welt, zurückgekehrt.

„Das war menschlich und sportlich ein Riesenerfolg“, fasst der TSV-Vorsitzende Helge Kühl zusammen, der jedes Jahr eine Tour zu einem großen internationalen Fußballturnier für die Jungs organisiert. Sie haben Freundschaften zu ausländischen Teams aus Karachi in Pakistan und dem Libanon geknüpft, einige Jungs haben Freundinnen gefunden. „Es ist einfach super, mal gegen Teams aus dem Libanon, Pakistan, Gaza oder Israel zu spielen“, findet Helge Kühl. „Die Gelegenheit hat man nicht jeden Tag.“ Dem Motto des Cups „Handshake for Peace“ wurde alle Ehre gemacht.

Sportlich eilte die D-Jugend mit ihren Coaches Eckhard Marxen und Thies Groth in der Altersgruppe H3 von Sieg zu Sieg und brachte nach einem 1:0 gegen Südkorea, 9:1 gegen Elnesvågen, 5:1 gegen Hokksund, 2:1 gegen Strommen Rot, 4:0 gegen Skrim Eagles, 2:2 gegen Flint IF und 6:0 gegen Sand IF den Cup mit nach Hause. „Das haben sie toll gemacht“, lobt Eckhard Marxen. „Sie haben gekämpft und sind gelaufen wie die Irren. Die Jungs haben an sich geglaubt.“

Die C-Jugend erreichte einen hervorragenden 17. Platz in einem Feld von 153 Teilnehmern und schied erst zehn Sekunden vor Ende der Verlängerung durch ein Golden Goal aus. „Das war sehr emotional“, erzählt Helge Kühl. „Da flossen bei allen die Tränen. Auch bei mir.“

Leider haben sie auch eine Verletzung zu beklagen. Christopher Prall hat sich die Hand gebrochen und musste hier im Krankenhaus operiert werden. „Aber die Atmosphäre, das war schon super“, schwärmt Kühl. „Es gibt keine andere Sportart, die so verbindet wie Fußball.“ Dort werden sie wieder hinfahren. Das steht fest. Auch die Jungs sind begeistert. „Ich fand, es hat sehr viel Spaß gemacht“, meint Felix Striepke aus dem C-Jugend-Team. „Auch die Freizeit mit Bootstour und der Besuch der Ski-Schanze. Und obwohl andere Teams professioneller getreten sind, wir haben fast immer gewonnen.“ 

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