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Eckernförder Zeitung

18. August 2017 | 15:24 Uhr

Standpunkt : Ungerechtfertigte Kritik

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Von „Gemauschel“ war da unter den Bürgern im Anschluss an die Ausschusssitzung die Rede. Die Versicherung des Vorsitzenden Marco Koch, man fühle sich von allen beteiligten Ingenieuren gut beraten, teilen die Anwohner des Sander Wegs offensichtlich nicht. Zu spät informiert worden seien sie und hätten sich eine frühzeitige Bürgerbeteiligung gewünscht, ließen sie in der Sitzung wissen.

Die hat es aber gegeben. Streng genommen war die erste Gelegenheit, seine Position dazu zu äußern, der Fragebogen von Professor Robin Kähler, mit dem Anfang 2012 bei den Bürgern abgefragt wurde, wie sie das bestehende Sportangebot in der Gemeinde bewerten und wo sie Veränderungsbedarf sehen. Dass die Vielzahl der im Ort verteilten und zumeist sanierungsbedürftigen Sportstätten durch einen Neubau an der Isarnwohld-Schule geschaffen werden soll, wurde im Juni des selben Jahres bei der Vorstellung der Auswertung bekannt. Zahlreichen öffentliche Sitzungen der Gemeinde, aber auch des betroffenen Schulverbands folgten, in denen die Planung diskutiert und abgewägt wurde – zahlreiche Gelegenheiten für Bürger, sich einzubringen und Bedenken zu äußern. Der Vorwurf, zu spät informiert worden zu sein, entbehrt also jeglicher Grundlage, ebenso die Behauptung, das Handeln werde nicht transparent gemacht. Jede Sitzung hat zu Beginn eine Einwohnerfragestunde – die Ergebnisse sind über das Bürgerinformationssystem nachzulesen, wo übrigens auch die Einladungen bekannt gemacht werden. Abgesehen davon berichtet die Zeitung im Vor- wie auch im Nachhinein.

So ein Sportzentrum, wie es in Gettorf geplant ist, wird übrigens seit Jahren in Altenholz-Klausdorf mit Leben erfüllt. Auch eine Gastronomie gibt es dort, die Alkohol ausschänkt – und Schülern der Betreuten Grundschule das Mittagessen serviert. Beschwerden von Anwohnern über den laufenden Betrieb gibt es dort nicht.

Ein Hinweis noch: die Sichtschutzwand und die Beibehaltung des Status eines Wohngebiets sind Geschenke der Gemeinde – baurechtlich wäre sie dazu nicht verpflichtet.

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erstellt am 13.Aug.2014 | 06:04 Uhr

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