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Umweltausschuss einstimmig für Klimaschutzmanager

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Eckernförde macht Ernst mit der Umsetzung seines Klimaschutzkonzepts und wird aller Voraussicht nach ab 2017 einen Klimaschutzmanagers beschäftigen. Der Antrag von SPD, Grünen, Bürger-Forum, SSW und Linken fand jedenfalls im Umweltausschuss am Mittwochabend auch die Zustimmung der CDU und wurde daher einstimmig zur Annahme durch die Ratsversammlung empfohlen.

Der künftige Klimaschutzmanager soll die Gesamtkoordination der mit dem Klimaschutzkonzept beschlossenen Maßnahmen übernehmen. Alle haushaltsrelevanten Maßnahmen, also alle Entscheidungen, die Geld kosten, sind dabei den politischen Gremien vorab zur Beschlussfassung vorzulegen. Die Stelle wird zunächst für drei Jahre befristet im Stellenplan eingerichtet, wobei eine zweijährige Verlängerungsoption besteht. Die Finanzierung der Stelle wird öffentlich gefördert.

Für Martin Klimach-Dreger (SPD) ist die Einrichtung der neuen Stelle im Zuge des Klimaschutzkonzepts folgerichtig. „Wir waren uns schnell einig, dass wir einen Kümmerer benötigen.“ Ausschussvorsitzender Edgar Meyn (Die Grünen) meinte, die Investition sei für die Stadt Eckernförde finanziell vertretbar und auch wichtig. Rainer Bruns (CDU) wies auf den Finanzierungsvorbehalt bei allen Maßnahmen des Klimaschutzkonzepts hin, auch die Stelle des Klimaschutzmanagers sei befristet für den Zeitraum der öffentlichen Förderung. Bruns regte eine Prüfung an, ob der Klimaschutzmanager auch für benachbarte Ämter tätig werden könnte. Bürgermeister Jörg Sibbel brachte die Aktiv-Region als Kooperationspartner ins Spiel, gegebenenfalls gebe es auch Möglichkeit einer Mitfinanzierung.

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erstellt am 10.Mär.2016 | 16:17 Uhr

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