3. Handball-Liga : Umkämpfter Derbysieg in Handewitt

Altenholz’ Kreisläufer Kjell Köpke war mit fünf Treffern zweiterfolgreichster TSV-Torschütze
Foto:
1 von 2
Altenholz’ Kreisläufer Kjell Köpke war mit fünf Treffern zweiterfolgreichster TSV-Torschütze

In der 3. Handball-Liga Nord der Männer setzte sich der TSV Altenholz mit 28:26 bei der SG Flensburg-Handewitt II durch. Damit richtet sich der Blick in der Tabelle wieder nach oben.

shz.de von
12. Januar 2015, 06:00 Uhr

Handewitt | „Es ist immer schön, ein Derby zu gewinnen“, freut sich Klaus-Dieter Petersen, Trainer des TSV Altenholz, nachdem seine Mannschaft auch das Rückspiel des Landesderbys der 3.  Handball-Liga Nord der Männer bei der SG Flensburg-Handewitt II mit 28:26 (14:13) gewonnen hatte. Die „Wölfe“ wahrten mit diesem Sieg beim Tabellendritten ihre Chance, noch ganz vorne angreifen zu können und festigten gleichzeitig ihren vierten Tabellenplatz.

Dabei waren die „Wölfe“ alles andere als optimal in das Spiel gestartet. Ehe sie sich versahen, lagen sie nach nur sechs Minuten schon mit 0:6 zurück. Höchste Zeit für Trainer Petersen, einzuschreiten. Der Coach nahm eine Auszeit und ordnete das Spiel seiner Mannschaft neu. „Wir haben die Fehler abgestellt und die Deckung stabilisiert“, erklärt er, dass nach dieser Neuausrichtung nun auch mehr Sicherheit ins Angriffsspiel der „Wölfe“ einkehrte.

Mathis Wegner ergriff mehr und mehr die Initiative, setzte seine Mitspieler, besonders aber Max Lipp, immer besser ein. Beim 10:10 (20.) hatten die Gäste den Rückstand aufgeholt. „Wir haben das Spiel immer besser in den Griff bekommen“, konnte Trainer Petersen sogar eine 14:13-Führung mit in die Pause nehmen.

Anders als zu Spielbeginn starteten die Wölfe nun konzentrierter, legten ein 18:15 vor. Doch so schnell ließen sich die Gastgeber nicht niederringen. Beim 19:19 (43.) zog die SG Flensburg-Handewitt II wieder gleich. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Gastgeber gingen sogar wieder durch Morten Dibbert mit 21:20 in Führung. Der gut aufgelegte Torjäger Max Lipp mit zwei Treffern und Kjell Köpke brachten dann die Wende. Als dann auch noch der gerade eingewechselte Florian Hossner den Gastgebern einige Bälle abkaufte, bogen die „Wölfe“ endgültig auf die Siegerstraße ein. In den letzten acht Minuten verteidigten die Altenholzer, die aus einer sicheren Abwehr heraus agierten, ihre Führung und brachten sie sicher über die Zeit.

Altenholz: Hampel, Hossner – Lipp (9), Wegner (4), Abelmann-Brockmann (3), Köpke (5), Voigt (3), Boldt (1), Firnhaber, Reinert, Petersen, Starke (2), Flindt, Vollquardsen (1)
SR: Bolus/Froitzik. – Z.: 450.

Zeitstrafen: 8:12 Minuten.

Siebenmeter: 1/1 : 1/0.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen