Zu Teuer : Umbau: Neuer Anlauf für die Planung

Die Planung eines Umbaus des Feuerwehrgerätehauses war im ersten Entwurf mit über 400  000 Euro zu teuer für die Gemeinde.
Foto:
Die Planung eines Umbaus des Feuerwehrgerätehauses war im ersten Entwurf mit über 400 000 Euro zu teuer für die Gemeinde.

Mit Kosten von mehr als 400.000 Euro ist der Entwurf für den Umbau des Feuerwehrgeräteshauses Noer vom Tisch

von
02. Oktober 2014, 06:00 Uhr

Es bleibt dabei: 415.000 Euro für einen Umbau des Feuerwehrgerätehauses – mit energetischer Sanierung sogar 492.000 Euro – kann die Gemeinde aus eigener Kraft nicht aufbringen. Weil keine Aussicht auf Förderung durch die Aktiv-Region besteht, folgte die Gemeindevertretung am Dienstagabend der Empfehlung des Finanzausschusses, die eine erneute Überplanung des Vorhabens vorsieht.

Dass es keinerlei Förderung geben werde, war im Bauausschuss noch nicht bekannt gewesen, weshalb die Mitglieder die Planung des Architekten auf den Weg brachten, rief der Ausschussvorsitzende Jens Rahmlow (CDU) in Erinnerung. Im Finanzausschuss dagegen war die neue Information bekannt, so dass es dort zur Ablehnung kam. „Wir stehen wirder am Anfang“, machte Rahmlow deutlich. Erneut soll ein Gremium gebildet werden, das in einer neuen Runde mit dem Planer Ideen zum Umbau des Geräthauses entwickelt – in einem Kostenrahmen, der für die Gemeinde realistisch ist.

10 000 Euro wurden für die Beseitigung der Schäden am Deich vor dem Campingplatz Lindhöft bereitgestellt, weitere 200 Euro zur Deckung der Mehrausgaben für die Fahrbücherei infolge der Gebührenanhebung.

Der Jahresabschluss 2012 weist ein Defizit von 65.532,71 Euro aus. Weil das maßgeblich auf die Instandhaltung der Straße Hegenwohld zurückzuführen und kein wiederkehrender Posten ist, zeigte sich die Finanzausschussvorsitzende Gesine Rades (CDU) entspannt. „Die Gemeinde ist immer noch fast schuldenfrei“, betonte sie. Das Defizit wird aus der Ergebnisrücklage ausgeglichen.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen