Beachvolleyball : U17-Bundespokal: Schleswig-Holstein geht leer aus

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22. Juli 2014, 06:00 Uhr

Zum sechsten Mal in Folge wurde in diesem Jahr der U17-Beachvolleyball-Bundespokal im Ostsee Resort Damp ausgespielt. Nachdem das Turnier 2011 im Regen versank, blicken die Organisatoren des Schleswig-Holsteinischen Volleyball-Verbands (SHVV) nun bereits zum dritten Mal in Folge auf ein sonniges und heißes Turnierwochenende zurück. „Leider haben wir keine Medaille gewonnen. Abgesehen davon hätte es aber nicht besser laufen können“, findet SHVV-Vizepräsident und Beachwart Matthias Piehler. Und damit meint er nicht nur die Wetterbedingungen: „Das Ostsee Resort hat sich zum wiederholten Mal als hervorragender Gastgeber erwiesen, wir haben tollen Sport gesehen.“

Sportlich gesehen lief es vor allem für den Landesverband Bayern rund. Alle vier Teams aus Bayern kamen in die Top-Ten und sicherten ihrem Verband mit dieser Leistung den Titel als bester Landesverband. Turniersieger wurden Andrea Harbring/Eva Schmitz aus Nordrhein-Westfalen und Niklas Stooß/Sven Winter aus Baden-Württemberg. Max Behlen/Milan Sievers (beide SC Strande) erspielten einen guten 5. Platz und legten damit den Grundstein für den 8. Platz der Landesverbandswertung. Schleswig-Holstein teilt sich diesen Platz mit den punktgleichen Hamburgern.

Knapp 600 Zuschauer sorgten wie jedes Jahr zu den Finalspielen in der DampArena für mächtig Stimmung. Die beiden Kieler-TV-Duos Ann Marie Rohwedder/Sina Westphal und Mia Broß/Lea Kruse schlossen das Turnier auf Rang 19 und 23 ab. „Ann Marie und Sina hatten gute Chancen, ins Hauptfeld einzuziehen. Sie sind sportlich besser als ihre Platzierung vermuten lässt, waren aber leider etwas zu brav auf dem Feld“, resümiert Landestrainerin Geeske Banck.

Bei den Jungen scheiterten Behlen/Sievers im Spiel um den Einzug ins Halbfinale an den späteren Turniersiegern Stooß/Winter. „Wir haben gut gespielt und gekämpft, aber unsere Gegner waren einfach besser und haben weniger Fehler gemacht“, so das Fazit von Sievers. Mats Bürger (Eckernförder MTV) und Tim Rüterhenke (TSB Flensburg) erspielten den 19. Platz. Dennoch war die Landestrainerin sehr zufrieden mit dem Abschneiden der männlichen Teams: „Der 5. Platz von Max und Milan ist großartig. Mats und Tim haben sich super präsentiert und um jeden Ball gefightet. Tim wird nächstes Jahr erneut hier spielen und hat wertvolle Erfahrung gesammelt, Mats hat ihn gut durch das Turnier geführt.“

Ernst Volkhardt, Veranstaltungsleiter in Damp, zeigte sich sehr zufrieden nach den drei Turniertagen: „Der Bundespokal ist eine tolle Veranstaltung und die Organisatoren des SHVV machen hier jedes Jahr einen super Job. Wir freuen uns schon auf den 7. Bundespokal in Damp im kommenden Jahr!“

Auch Fabian Tobias von der Deutschen Volleyball-Jugend und SHVV-Vizepräsident Philipp Gabrys fanden ähnliche Worte: „Der Bundespokal ist aus Damp nicht mehr wegzudenken.“

Auch im Jahr 2015 wird es den Bundespokal, das sogenannte „Timmendorf der Unter-17-Jährigen“, wieder im Ostsee Resort Damp geben. Jetzt geht es für die Nachwuchsbeacher erst einmal weiter zur Deutschen Beachvolleyballmeisterschaft der U19 in Kiel-Schilksee vom 24. bis 27. Juli.

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