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29. Kreishallenmeisterschaften : Turniersplitter: Zuschauer mit großem Hunger – Nasenstüber für Stubbla

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die hitzigen Situationen hielten sich während des gesamten Turniers in sehr überschaubaren Grenzen. Eine wirklich unnötige leistete sich jedoch Büdelsdorfs Youngster Niklas Knutzen. Nachdem er in der Schlusssekunde den 3:2-Siegtreffer gegen Bargstedt erzielt hatte, lief er provozierend jubelnd an der Bargstedter Bank vorbei, was diese natürlich nicht so witzig fand. Nach einem kurzen Gemenge entspannte sich die Situation, doch unnötig war diese Szene allemal!

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Diese Tätlichkeit blieb ohne Folgen: Schiedsrichter Dajinder Pabla (TuS Jevenstedt) wollte in der Vorrundenpartie zwischen dem 1. FC Schinkel und dem Büdelsdorfer TSV den Ball mit dem Fuß zum Einwerfer weiterleiten. Doch genau in dem Moment rannte Schinkels Ardian Stubbla an ihm vorbei und bekam den Ball genau auf die Nase. Ein kurzer Handschlag und die Sache war vergessen, sorgte jedoch auf der Tribüne für ein fröhliches Schmunzeln.

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Wenn’s schmeckt, schmeckt’s! Nach diesem Motto langten die etwa 600 Zuschauer in der Halle am Essensstand ordentlich hin. Insgesamt gingen 500 Würstchen, 400 halbe Brötchen und 100 Frikadellen über die Theke. Die Brötchen waren sogar so schnell weg, dass jemand schnell nochmal losfuhr und 40 Brötchen nachkaufte.

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Mit Büdelsdorfs Adrian Königsmann und Rendsburgs Christian Heider fehlten zwei Trainer an der Seitenlinie. Aber besonders Heider hatte für prominenten Ersatz gesorgt. Der ehemalige DDR-Oberliga-Spieler (für Union Berlin und Energie Cottbus), Fritz Bohla, betreute den RTSV. Das Fernbleiben von Königsmann darf zumindest als etwas kurios bezeichnet werden: Der BTSV-Coach hatte die Kreishallenmeisterschaften an einem anderen Datum erwartet und schaffte es am Sonnabend nicht zum Turnier.

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Sportlich hatte sich der Büdelsdorfer TSV sicherlich etwas mehr ausgerechnet. Was Obmann Rolf Bannas aber mehr aufregte als das sportliche Abschneiden war das Verhalten der Trainer seiner Reservemannschaft. Die hatten ihrem Torhüter Linus Jess mit einigem Nachdruck nahe gelegt, nicht für die Liga-Mannschaft bei den Kreismeisterschaften zu spielen. Weil die Stammkeeper Christian Fanter und Christian Wulf nicht zur Verfügung standen, hatte Bannas Jess vorgesehen. „Die machen ihr eigenes Ding. So etwas finde ich unmöglich“, schimpfte der Obmann. Glücklicherweise war mit Christian Urhammer ein ehemaliger BTSV-Jugendspieler in der Stadt. Der eigentlich in Hamburg lebende Torhüter befand sich im Heimaturlaub und sein Spielerpass liegt immer noch beim BTSV, so dass er seinen alten Kollegen helfen konnte.

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erstellt am 06.Jan.2014 | 05:00 Uhr

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