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Eckernförder Zeitung

20. Oktober 2017 | 22:46 Uhr

Bogensport : Turnier mit Pfeil und Bogen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

123 Teilnehmer beim zweiten Bogensportturnier des SV Kochendorf, TSV Selk und Altmühl Bogensport

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2017 | 06:47 Uhr

Hütten | 123 Menschen zogen am Wochenende in den Hüttener Forst. Im Gepäck: Pfeile und Bögen. Sie nahmen am zweiten Bogensportturnier in den Hüttener Bergen teil, das von den Bogensparten des SV Kochendorf und des TSV Selk sowie Altmühl Bogensport ausgerichtet wurde.

Die Premiere im Vorjahr sei sehr gut angenommen worden, berichtete Volker Born vom SV Kochendorf. Er gehört zur Bogensparte und hat den Parcours für das Turnier mit aufgebaut. Auch in diesem Jahr sei das Interesse groß gewesen: Nach zweieinhalb Tagen seien alle Startplätze vergeben gewesen. 150 Teilnehmer waren vorgesehen, letztendlich machten sich 123 Menschen auf den Weg durch den Forst. Geschossen wurde auf 35 Ziele in Form von dreidimensionalen Tierfiguren, darunter heimische Tiere wie Frosch und Reh, aber auch ein Tiger war dabei. Einige Figuren mussten aus wenigen Metern Entfernung getroffen werden, andere waren über 50 Meter entfernt. Zudem galt es, an einigen Stellen beispielsweise über Wälle zu schießen oder auch mal sein Können bergauf oder bergab zu beweisen. „Es ist in einigen Bereichen durchaus anspruchsvoll“, meinte Volker Born und fügte hinzu, dass es allen Spaß machen solle. Wenn es zu einfach sei, würden die guten Schützen nicht ausreichend gefordert, und wenn es zu schwer sei, seien Anfänger enttäuscht. „Wir versuchen, es zu mischen.“

Sarah Ponath lobte den Parcours: kurze Wege, tolle Schüsse. „Es ist anspruchsvoll, aber machbar“, sagte die Teilnehmerin, die in diesem Jahr zum ersten Mal dabei war. Sie wollte einfach schießen und mit netten Leuten in der Gruppe Spaß haben.

Die Teilnehmer wurden nach Bogenklassen – Primitivbögen, Langbögen und Jagdbögen – sowie Geschlecht und Altersklasse unterschieden. Im Wald waren die Schützen in kleinen Gruppen mit bis zu fünf Startern unterwegs und überwachten sich gegenseitig. Kampfrichter gab es keine. „Es ist ein Spaßturnier“, sagte Volker Born. Das Verhältnis unter den Schützen sei kollegial: „Anfänger werden von erfahreneren Schützen angeleitet.“

„Man gibt sich gegenseitig Tipps“, sagte auch Katharina Hartig. Sie ist Deutsche Meisterin im Bogensport 3D, U12 Jagdbogen weiblich und gehörte am Wochenende zum Helfer- und Betreuerteam. Was ihr am Bogensport gefällt? „Man ist an der frischen Luft und lernt viele Leute kennen.“

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