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Zukunft heißt kooperation : TSV Waabs will die SG Schwansen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Für den wiedergewählten Vorsitzenden Matthias Gronwald können die Schwansener Sportvereine nur überleben, wenn sie kooperieren. Entsprechende Gespräche mit dem TSV Karby sind geplant.

Matthias Gronwald bleibt weiterhin der erste Mann beim TSV Waabs. Am Freitagabend bestätigten die Mitglieder den Berufsschullehrer bei der Jahresversammlung im Sportlerheim am „Molly-Soll-Weg“ in seinem Amt. Sogar der Waabser Bürgermeister Udo Steinacker hob in seinem Grußwort die gute und langjährige Arbeit von Matthias Gronwald als Vorsitzender hervor: „20 Jahre an der Spitze eines Vereins zu stehen, ist in unserer Zeit nicht selbstverständlich.“ Man könne diese Arbeit nicht hoch genug einschätzen, die Rolle des Vereins sei als Bindeglied in der Gesellschaft außerordentlich wichtig.

Mit Blick auf die Überlebenschance der ländlichen Sportvereine angesichts schwindender Mitgliederzahlen gilt es, durch Kooperationen Synergieeffekte zu nutzen. Hinsichtlich eines Zusammenschlusses der Schwansener Vereine zu einer SG Schwansen sieht Gronwald im Kooperationsvertrag mit dem VfL Damp-Vogelsang einen solchen großen Synergieeffekt, um rückläufige Mitgliederzahlen zu verhindern. „Wir wollen uns damit attraktiver machen.“ Im Mai 2014 sei ein ähnliches Gespräch mit dem TSV Karby ergebnislos beendet worden, sagte Gronwald. Später habe der TSV Karby doch noch einmal um ein Gespräch gebeten, das jedoch nicht zustande gekommen sei. „Wir hätten zu gerne die SG, doch sollte es nicht sein. Wir werden auch die Gespräche mit dem TSV Karby nicht abbrechen, allerdings ist jedes Jahr ein verschenktes Jahr“, so Gronwald.

Die 60-Jahr-Feier des TSV war 2014 der Höhepunkt im Vereinsleben des TSV Waabs. Für ihn persönlich sei auch der von allen Sportlern sehr geschätzte Waabser Wechselpunkt beim 9. Laufs zwischen den Meeren vor der Endstation Damp eine eindrucksvolle Erfahrung gewesen, sagte Gronwald.

Auch Ehrungen standen auf der Tagesordnung. Großen Applaus erhielt Günter Guhl für seine 60-jährige Vereinszugehörigkeit. Helmut Heide und Hansi Sörensen erhielten die Goldene Nadel für 50-jährige Mitgliedschaft. 40 Jahre im Verein sind Boris Barg, Jürgen Daniel, Petra Goldschmidt sowie Karsten Heide. Für 30-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden: Katrin Barg, Raidum Rodde, Torsten Schäfer, Karsten und Rene Schaldach sowie Horst, Brigitte und Melanie Wagner. Für 20-jährige Vereinstreue wurden geehrt: André Eigenberz, Michael Roos, Fabian Schiller, Anneliese Schmidt, Ute Schreiber sowie Michael und Sonja Soll. Besonders gewürdigt wurde Nico Bruns, der nach mehr als 20 Jahren Fußball den Marathon für sich entdeckte, 2014 in Hannover unter mehreren Tausend Läufern 230. und 23. seiner Altersklasse wurde. Fünf Monate später belegte Bruns in Wolfsburg den 16. Platz und wurde Zweiter in seiner Altersklasse M  35. Die Schiedsrichter Jürgen und Mark Schreiber erhielten die SHFV-Ehrennadel in Silber.

Sabine Grotrian gab eine positive Beschreibung des Kinderturnens, zu dem inzwischen auch Kinder aus Vogelsang kommen sowie zwei Flüchtlingskinder aus Syrien. In seiner Sparte Selbstverteidigung wünscht sich Winfried „Long“ Achtert nach wie vor mehr Beteiligung, während Jugendwart Thomas Luplow erstmals nicht über mangelnde Übungsleiter zu klagen hatte. „Zurzeit habe ich ausreichend, jetzt müssten nur noch mehr Jugendliche hinzukommen.“ Die Fußballsparte konnte sich durch einen Amerikaner sowie einen Spieler aus dem Kosovo verstärken.

Bei den Vorstandswahlen wurde Matthias Gronwald als erster Vorsitzender bestätigt. Kassenwarte wurden Anke und Karsten Bunsieck, die Schriftführung übernimmt Bernd Moltkau. Udo Kerber und Sabine Grotrian sind als Beisitzer im Vorstand aktiv. In ihren Ämtern bestätigt wurden der Fußballobmann: Michael Hansen, derJugendwart Thomas Luplow und der Schiedsrichterobmann Jürgen Schreiber.









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