3. Handball-Liga : TSV Owschlag will Platz vier festigen

Da ist die Freude bei Greta Stolley (li.) und Annika Ewert groß: Heute geht es nach zwei Wochen Pause endlich wieder auf die Platte. Und mit Buxtehude II kommt auch noch ein starker Gegner nach Owschlag.
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Da ist die Freude bei Greta Stolley (li.) und Annika Ewert groß: Heute geht es nach zwei Wochen Pause endlich wieder auf die Platte. Und mit Buxtehude II kommt auch noch ein starker Gegner nach Owschlag.

In der 3. Handball-Liga der Frauen empfängt der TSV Owschlag heute, ab 17 Uhr, den Buxtehuder SV II. Die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz möchte im restlichen Saisonverlauf den vierten Platz festigen.

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15. März 2014, 06:00 Uhr

Die zwei Wochenenden Pause haben den Handballerinnen des TSV Owschlag richtig gut getan. Während sich davor vielleicht sieben, acht Spielerinnen zu den Trainingseinheiten verirrten, füllte sich die Halle in den vergangenen Tagen Stück für Stück wieder. Die Rekonvaleszenten konnten in Ruhe ihre Blessuren auskurieren. Gemeinsam wurde mit Trainer Rainer Peetz an den Spielzügen und der Abwehrarbeit gefeilt. Im Saisonendspurt der 3. Liga will der TSV zeigen, was in ihm steckt. Heute muss er die komplette Palette abrufen, wenn der Buxtehuder SV II anreist. Anwurf ist um 17 Uhr. Peetz formuliert eine Kampfansage: „Wir sind bereit anzugreifen.“

Der Klassenerhalt ist längst perfekt. Jetzt kommt die Zugabe. Der TSV belegt Platz vier, einen Rang vor den Buxtehuderinnen. Allerdings ist das Tabellenbild verzerrt. Der BSV liegt zwei Spiele im Hintertreffen, hat drei Minuspunkte weniger als Owschlag. Peetz bedient sich rhetorischer Mittel: „Warum sollten wir nicht versuchen, den vierten Platz zu verteidigen?“

Das Hinspiel in Buxtehude habe gezeigt, dass der TSV heute nicht chancenlos ins Spiel geht. Im Hinspiel schrammten die Schleswig-Holsteinerinnen nur knapp an einem Punktgewinn vorbei. Letztlich fehlte die Cleverness. Auch ein wenig Pech war dabei. 26:30 ging die Partie verloren.

Der BSV verfügt über eine starke erste Sieben, egal, ob Bundesliga-Truppe und A-Jugend zeitgleich spielen. Schaltzentrale im Spiel der Juniorinnen ist Manager-Tochter Lisa Prior. Anja Ziegler, Kim Christin Burmester und Julia Ammann heißen ihre torgefährlichen Nebenleute. Die Bundesliga erfahrene Rechtsaußen Leonie Limberg fällt dagegen aus. Peetz: „Da kann man mal sehen, gegen was für ein hochkarätiges Team wir damals verloren haben.“ Im Tor gibt es ein Wiedersehen mit einer alten Bekannten. Svenja Louwers lernte das Torwartspiel in der Owschlager Jugend.

Die Wetteraussichten sind gut – zumindest für einen Hallensport. Draußen wird’s wieder kälter, drinnen soll’s heiß her gehen. Peetz: „Wir hoffen auf eine volle Halle.“

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