3. Handball-Liga : TSV Owschlag stellt sich auf große Gegenwehr ein

Torhüterin Mareike Witt hofft darauf, dass der TSV Owschlag sich mit einem Sieg beim TSV Nord Harrisslee endgültig aller Abstiegssorgen entledigen kann.
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Torhüterin Mareike Witt hofft darauf, dass der TSV Owschlag sich mit einem Sieg beim TSV Nord Harrisslee endgültig aller Abstiegssorgen entledigen kann.

Auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt wollen die Drittliga-Handballerinnen des TSV Owschlag mit einem Sieg beim TSV Nord Harrislee beseitigen.

shz.de von
17. Januar 2015, 06:00 Uhr

Einen Meilenstein wollen die Handballerinnen des TSV Owschlag heute im Auswärtsspiel beim TSV Nord Harrislee (17 Uhr, Holmberghalle) setzen. Soll heißen: Mit einem Sieg möchten sie sich (fast) aller theoretisch denkbarer Möglichkeiten entledigen, noch aus der 3. Liga Nord abzusteigen. Trainer Rainer Peetz drückt es naturgemäß etwas defensiver aus: „Mit einem Sieg können wir uns weiter von den Abstiegsrängen absetzen und den Puffer vergrößern. Man weiß nie, wie sich die Saison entwickeln wird. Unsere Verletzungsmisere in der Hinrunde hat uns gelehrt, vorsichtig zu sein.“

Für das Schleswig-Holstein-Derby in Harrislee kann Peetz bis auf Helen Rohwer seinen besten Kader aufbieten. Die sportliche Vorbereitung auf die Partie verlief weitgehend routinemäßig. Was anderes sind die nach wie vor schwelenden Fusionspläne mit der HSG Kropp-Tetenhusen.

Einige TSV-Spielerinnen zeigten sich vor einer Woche deswegen überrascht, hatten sie doch gedacht, die Idee eines Zusammenschlusses sei seitens der HSG Ende des vergangenen Jahres verworfen worden. Peetz: „Die Verhandlungen liefen bereits seit etwa Oktober und wurden damals im Namen von HSG-Leiter Jann Wichmann einseitig für beendet erklärt. Darüber sind die Spielerinnen informiert worden“, macht der Coach deutlich. Über die Wiederaufnahme der Gespräch erfuhren die Akteure des TSV dann am vergangenen Sonnabend erst aus der Zeitung. Fünf Tage zuvor hatten sich die HSG-Mitglieder für eine Fusion ausgesprochen. „Aufgrund des Hin und Her waren meine Spielerinnen über diesen neuen Stand, dass es nun doch weitergehen wird, nicht informiert.“ Noch seien die Pläne ohnehin Zukunftsmusik. Nicht mehr und nicht weniger. Die Notwendigkeit einer Fusion stellt Peetz nicht in Frage.

Wichtiger sei zum jetzigen Zeitpunkt aber die Vorbereitung auf den TSV Nord Harrislee, eine heimstarke Mannschaft mit einer gut aufgestellten ersten Sieben. Peetz weiß: „Wir werden uns auf erhebliche Gegenwehr einstellen müssen.“ Zumal der TSV seine letzten sechs Partien verloren hat und in der Tabelle bis auf Platz neun abgerutscht ist. Die Gastgeber brauchen dringend die Punkte. Der TSV Owschlag ist also gewarnt.

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