3. Handball-Liga : TSV Owschlag: Platz fünf ist das Ziel

Owschlags Torhüterin Sophie Fasold zeigt nach einer gelungenen Parade Emotionen. Heute darf sie nach kurzer Weihnachtspause gegen den Berliner TSC wieder ran.
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Owschlags Torhüterin Sophie Fasold zeigt nach einer gelungenen Parade Emotionen. Heute darf sie nach kurzer Weihnachtspause gegen den Berliner TSC wieder ran.

Das Team von Trainer Rainer Peetz empfängt heute, 15.30 Uhr, den bisher überraschend schwachen Berliner TSC. Der Coach kann dabei bis auf Helen Rohwer alle Spielerinnen einsetzen.

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10. Januar 2015, 06:00 Uhr

Owschlag | Nach oben geht in der Tabelle der 3. Liga nicht viel, nach unten haben sich die Handballerinnen des TSV Owschlag (6.) ein Polster herausgeworfen. Was tun, um die Spannung hochzuhalten? Richtig! Neue Ziele setzen. „Für uns würde sich Platz fünf in der Endabrechnung wie Platz eins anfühlen. Das muss jetzt unser Anreiz sein“, sagt TSV-Trainer Rainer Peetz. Um das Ziel zu erreichen, ist ein Sieg am Sonnabend gegen den Berliner TSC (9.) Pflicht. Anwurf in der Owschlager Sporthalle ist um 15.30 Uhr. Im Hinspiel brachten die Owschlagerinnen dem Team aus der Hauptstadt die erste Saison-Niederlage bei. Seitdem sind einige Pleiten dazugekommen.

Peetz hätte dem TSC in dieser Spielzeit mehr zugetraut. Alleine schon weil Hochkaräter wie Anja Scheidemann oder Vivien Schwarz im Kader der Berlinerinnen stehen. „Es ist schon verwunderlich, dass der TSC nur auf Platz neun liegt. Genauso überraschen mich auch die Tabellenplätze von Schwerin und Altlandsberg. Dafür, dass wir vor all diesen Mannschaften stehen, gebührt meinen Spielerinnen besondere Anerkennung“, sagt Peetz stolz.

Trotzdem fühlt sich der Coach noch lange nicht sicher. Auch wenn der Abstand auf einen Abstiegsplatz schon sechs Punkte beträgt, warnt Peetz gebetsmühlenartig vor einem Abrutschen in den Tabellenkeller. Recht hat er wohl. „Wir brauchen noch einige Punkte, um den Klassenerhalt zu schaffen. Wieviele Punkte es genau sein müssen, vermag ich nicht zu sagen“, so der Trainer.

Gut möglich, dass schon heute die nächsten zwei Zähler aufs Owschlager Konto wandern werden. Die Voraussetzungen waren schon mal schlechter. Bis auf Helen Rohwer (krank) haben alle Spielerinnen ihre kleinen wie großen Wehwehchen auskuriert. Peetz: „Ich hoffe, dass wir in der Rückrunde vom Verletzungspech verschont bleiben.“

Das erste Anschwitzen nach der Winterpause hat der TSV bereits hinter sich. Am vergangenen Sonnabend gewann das Team leicht und locker gegen den Oberligisten HSG Jörl-Doppeleiche Viöl. „Meine Spielerinnen haben zwischen den Festtagen nicht die Füße hochgelegt. Wir sind fit“, so Peetz. Wie fit, davon können sich die Fans heute selbst überzeugen.

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