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3. Handball-Liga : TSV Owschlag liefert in Oldenburg eine starke Teamleistung ab

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ohne Trainer Rainer Peetz sowie Leistungsträgerinnen wie Greta Stolley und Anita Ewert hat sich der TSV Owschlag beim 22:29 in Oldenburg dennoch teuer verkauft.

Oldenburg | Teuer verkauft haben sich die Handball-Frauen des TSV Owschlag beim Fernsehturm-hohen Favoriten VfL Oldenburg II. Zwar verloren die Schleswig-Holsteinerinnen ihr Auswärtsspiel in der 3. Liga mit 22:29, hielten die Partie aber lange Zeit offen und führten nach 30 Minuten sogar mit 14:12. „Ich bin total stolz auf alle Spielerinnen. Sie haben eine tolle Mannschaftsleistung abgeliefert“, lobt die verletzte Spielmacherin Greta Stolley, die den grippeerkrankten Chefcoach Rainer Peetz an der Seitenlinie vertrat. Peetz war in der Heimat geblieben. Neben Greta Stolley saßen noch Co-Trainer Reiner Pohl-Thur sowie ihr Vater Jens Stolley, 2. Vorsitzender des Vereins, mit auf der Bank.

Die erste Hälfte gehörte sicherlich zu den besten Leistungen des TSV in dieser Saison. Svenja Zadow, hinter deren Einsatz bis kurz vor Spielbeginn noch ein Fragezeichen stand, organisierte die Abwehr umsichtig. Im Tor zeigte Keeperin Mareike Witt eine formidable Vorstellung. Stolley kommt deshalb an einem Extralob auch nicht vorbei: „Sie hat ganz stark gehalten.“

Vorne führte die junge Jill Sievert gekonnt Regie, brachte ihre Nebenleute mit angesagten Spielzügen geschickt ins Laufen und die Oldenburger Defensive damit ins Schwimmen. Sievert war es auch, die zielsicher sechs Strafwürfe verwandelte, die zuvor in vielen Fällen von Svenja Zadow herausgeholt wurden. 30 Minuten lang durften die Gäste an der Sensation schnuppern.

Erst nach dem Seitenwechsel ging den Owschlagerinnen ein wenig die Luft aus und Oldenburg kam vermehrt über Tempogegenstößen zu einfachen Toren. Die Verletzung von Franziska Peters in der 42. Minute spielte dabei eine entscheidende Rolle – und den Gastgeberinnen in die Karten. Die Halblinke knickte unglücklich um und musste für mehrere Minuten das Spielfeld verlassen.

„In dieser Phase konnte man sehen, dass die Mannschaft Probleme hatte, diesen Ausfall zu verkraften. Es fehlte die Eingespieltheit“, analysiert Greta Stolley. Letztlich fiel die Niederlage ihrer Meinung nach zwei, drei Tore zu hoch aus, was aber nichts an der Freude über die Performance ihrer Teamkameradinnen ändert: „Es war schön mitanzusehen, wie wir die Ausfälle weggesteckt und gekämpft haben.“

 

TSV Owschlag: Witt, Wichelmann – Trceziok (2), Sievert (8/6), K. Rohwer (3), Peters, H. Meenke, Herklotz, H. Rohwer (3), Greinke (1), Stachowski, Peters (4), Zadow (1).

 

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