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Handball-Kreispokal : TSV Owschlag II und SV Hüttener Berge verlieren ihre Finals

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bis ins Finale des Handball-Kreispokals hatten es sowohl der TSV Owschlag II bei den Männern als auch der SV Hüttener Berge bei den Frauen geschafft. Zu mehr reichte es dann allerdings nicht mehr.

Rendsburg | Nichts zu holen gab es für den TSV Owschlag II und den SV Hüttener Berge in den Finalspielen um den Handball-Kreispokal. Währen die Herren des TSV dem Kreisoberliga-Meister Büdelsdorfer TSV mit 33:36 (14:20) unterlagen, musste sich bei den Frauen der SVHB der HSG Fockbek/Nübbel III mit 18:26 (7:15) klar geschlagen geben. Die beiden Siegerteams qualifizierten sich damit für die erste Pokalrunde auf Landesebene

Männer

TSV Owschlag II – Büdelsdor. TSV   33:36 (14:20)
Der Büdelsdorfer Erfolg in einem am Ende hitzigen Duell, das in einer Roten Karte für Patrick Möller (BTSV; 60.) gipfelte, war ungefährdeter als es das Ergebnis vermuten lässt. Der Favorit hatte die Partie über 60 Minuten sicher im Griff und stets die richtige Antwort parat, wenn die ersatzgeschwächten Owschlager mal etwas herankamen. Der BTSV setzte sich nach dem 4:4 (9.) schnell über 15:8 (22.) auf 20:14 zur Pause ab. Die Owschlager haderten immer wieder mit Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns Erichsen/ Doose und schwächten sich durch unnötige Zeitstrafen selbst. So dominierte der Büdelsdorfer TSV auch im zweiten Spielabschnitt das Geschehen und setzte sich nach dem 25:21 (38.) vorentscheidend auf 31:23 (46.) ab. In der Schlussphase ging das Hohnsbehn-Team in der Abwehr nicht mehr ganz so konsequent zu Werke, so dass der Kreisligist noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte, ohne dass der Erfolg des BTSV aber ernsthaft in Gefahr geriet. Nach dem 36:33 (57.) verteidigten die Büdelsdorfer den Drei-Tore-Vorsprung bis zum Abpfiff. „Das war ein toller Abschluss einer gelungenen Saison“, meint BTSV-Spielertrainer Boris Hohnsbehn mit Blick auf das Double. „Bei uns fehlten leider mit Markus Dobbert und Hendrik Heldt beide etatmäßigen Torhüter, und aucb Patrick Hentschel war nicht dabei. Von daher haben wir uns ganz ordentlich geschlagen“, resümiert Owschlags Betreuer „Sidi“ Guber.

Tore für den TSV Owschlag II: Muhl (11/5), Lorenz (9/1), Tauber (8), Spruner von Mertz (2), Agger (1), Seemann (1), S. Schröder (1), Horeis (1), Pöhlmann (1).

Frauen

HSG Fockbek/Nübbel III – Hüttener Berge  26:18 (15:7)
Die HSG III, die sich aus der weiblichen Oberliga-A-Jugend zusammensetzte, war dem Kreisligisten athletisch und technisch klar überlegen. Schnell hieß es 7:1 (13.) für die HSG, die danach aber ein wenig aus dem Tritt kam. Sie leistete sich zu viele technische Fehler. Der SV Hüttener Berge konnte sich deshalb auf 5:9 (19.) herankämpfen. Auf Seiten der HSG reagierte man sofort und korrigierte die Fehler während einer Auszeit. Fockbek/Nübbel gewann danach die Sicherheit zurück und baute die Führung auf 15:7 zur Pause aus. Im zweiten Abschnitt machte sich dann auch die konditionelle Überlegenheit der HSG Fockbek/Nübbel III bemerkbar. Der SV Hüttener Berge, personell auch nicht so üppig wie die HSG besetzt, hatte den jugendlichen Sprinterinnen der HSG nichts mehr entgegenzusetzen. Fockbek/Nübbel marschierte so einem deutlichen 26:18-Erfolg entgegen.

Tore für den SV Hüttener Berge: Hagge (5), Hamann (4/2), A. Kossek (3/1), Starck (2), Schacht (2), P. Brorsen und K. Brorsen (je 1).


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erstellt am 22.Apr.2015 | 06:00 Uhr

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