zur Navigation springen

Fussball-Verbandsliga Nord-Ost : Traumtor rüttelt ESV wach

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Nach dem Tor von Nicolas Lietz kurz vor der Pause zum 1:1 drehen die Eckernförder auf und besiegen den RTSV im Kreisderby mit 3:1.

von
erstellt am 02.Sep.2013 | 06:00 Uhr

Eine bessere Antwort kann man wohl kaum geben. Der Eckernförder SV stürzte beim 3:1 (1:1)-Auswärtssieg den Spitzenreiter Rendsburger TSV vom Thron und rehabilitierte sich so für den schwachen Auftritt im Heimspiel gegen den TSV Klausdorf (0:4).

Den Sieg verdienten sich die Gäste vornehmlich in der zweiten Halbzeit, als der ESV die spielbestimmende Mannschaft war und durch einen Doppelpack von Danny Goos (60., 65.) die drei Punkte vom Nobiskrug entführte. Dabei erwischten die Platzherren den besseren Start und krönten diesen durch die frühe 1:0-Führung durch Mustafa Korkmaz (4.). „Da waren wir noch nicht richtig da. Doch das hat sich aber später grundlegend geändert“, meint ESV-Trainer Stefan Mackeprang. Kapital aber konnten die Rendsburger aus diesem Blitzstart nicht schlagen. Dazu waren die Angriffsaktionen einfach nicht zwingend genug, obwohl mit Henning Ströh und Frank Mettig die etatmäßige Eckernförder Innenverteidigung ausfiel. Die Vertreter Jörn Radke und Tim Schikorr hatten mit den Angriffsbemühungen der Gastgeber zumeist keine Mühe, auch wenn im ersten Durchgang die Abstände im ESV-Mittelfeld wieder zu groß waren. Wenig verwunderlich fand RTSV-Trainer Christian Heider im Anschluss deutliche Worte: „Das war heute ein Schritt zurück. Wir haben den Ball einfach nicht laufen lassen. In der zweiten Halbzeit hatten wir keinen Zugriff mehr auf den Gegner.“ Für einen anderen Spielverlauf hätte insbesondere Rendsburgs Dennis Schnepel sorgen können. Unmittelbar bevor und kurz nach dem sehenswerten Ausgleichstreffer durch Nicolas Lietz (43.), vergab er zwei einhundertprozentige Einschussmöglichkeiten, aber frei vor Tim Steingräber scheiterte er am glänzend parierenden ESV-Torhüter (41., 44.). „Ohne Tim und das Tor von Nicolas hätte das Spiel einen anderen Verlauf genommen“, ist sich Mackeprang sicher. So war es aber diese sehenswerte Einzelaktion von Linksverteidiger Lietz, der den ESV kurz vor der Pause wieder ins Spiel brachte und wach rüttelte.

In der zweiten Halbzeit waren die Platzherren nicht mehr in der Lage, ein durchdachtes Spiel aufzuziehen und verzettelten sich in viele Einzelaktionen und hatten außer einem Lattentreffer von Kerem Atamtürker keine echte Chance mehr (85.). Die Gäste hingegen agierten zusehends selbstbewusster und hatten in Goos auch einen Mann in seinen Reihen, der sich an diesem Tage effektiver vor dem Tor des Gegners präsentierte als Schnepel und Co. „Die Mannschaft hat die Vorgaben aus der Halbzeit klasse umgesetzt. Es lief dann richtig gut“, freut sich Mackeprang, dass die kleine Negativserie von drei sieglosen Spielen gerissen ist.

RTSV:Wiechert – Ja. Heider, Cavdar, Herzig, Müller (67. Ma. Korkmaz) – Schnepel, Lehmann (46. Atamtürker), S. Redzepovski, Rathjen, M. Redzepovski (67. Jo. Heider) – Mu. Korkmaz.

ESV: Steingräber – Bamler, Radke, Schikorr, Lietz – Matthiesen – Hindersmann (80. Wallochny), Smit – Meggers – Goos, Buchholz (46. Temirgan).
SR:Wallmeier (Hattstedt). – Z.: 44.

Tore: 1:0 Mu. Korkmaz (4.), 1:1 Lietz (43.), 1:2, 1:3 Goos (60., 65.).


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen