zur Navigation springen

2. Golf-Bundesliga Nord : Traumstart für Altenhofer Teams

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Besser geht’s nicht! In der 2. Golf-Bundesliga Nord haben sich sowohl die Damen des GC Altenhof am Heimspieltag als auch die Herren in Berlin-Wannsee an die Tabellenspitze gesetzt.

von
erstellt am 20.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Der größte Unterschied war das Wetter. Während die Altenhofer Golfer am 1. Spieltag der 2. Bundesliga Nord in Berlin-Wannsee mit nass-kalten Bedingungen zu kämpfen hatten, gab es für die Damen am Heimspieltag bei viel Sonne keinen Grund zur Klage. Ansonsten zeigten sich die beiden Altenhofer Teams einträchtig: Sehr starkes Golf bescherte dem Club aus Schleswig-Holstein in beiden Ligen die Tabellenführung. Das Ziel, mit den Frauen und Herren in die 1. Liga aufzusteigen, scheint realistisch. Aber: „Noch ist es zu früh von einer Richtung zu sprechen“, sagt Headpro Nils Sallmann.

Der Heimspieltag der Frauen in Altenhof war dann aber doch schon ein Fingerzeig auf die Saison. Mit zwölf Schlägen Vorsprung beendeten die Gastgeberinnen den Tag vor dem GC Stolper Heide. Die Mannschaften auf den Rängen drei bis fünf folgten mit sogar über 20 Schlägen Abstand. Cool und nervenstark zeigten sich Schützlinge von Damen-Trainer Yannick Oelke. Das kurze Spiel und die Putts standen bei der Vorbereitung auf den Saisonstart im Vordergrund. Besonders Chris Kobarg setzte alles perfekt um und erwischte einen Sahnetag. Mit 70 Schlägen war sie die mit Abstand beste Einzelspielerin aller fünf Mannschaften. Noch am Abend im Clubheim grübelten die älteren Mitglieder und auch GCA-Präsident Dr. Jürgen Thede darüber nach, ob bisher überhaupt schon einmal eine bessere Runde von einer Frau auf dem 18-Loch-Platz gespielt wurde. Bisher wird nur von einer persönlichen Bestleistung von Kobarg gesprochen, es könnte jedoch sogar eine historische Runde gewesen sein.

Davon waren Jutta Alberts und Sophia Ackerhans weit entfernt. Sie lieferten mit ihren Einzelrunden (89 und 90 Schläge) die beiden Streichergebnisse an diesem Spieltag. Doch ihre Stunde sollten auch noch schlagen. Anstatt sie vielleicht in den Vierern durch zwei frische Spielerinnen zu ersetzen, stellte Coach Yannick Oelke beide zusammen im Vierer auf – mit Erfolg. Sie lieferten das beste Ergebnis der Nachmittagsrunde und kamen nach 78 Schlägen ins Clubhaus. Für die Altenhoferinnen ist es nach dem erst am letzten Spieltag verpassten Aufstieg in der Vorsaison der optimale Start gewesen. Ohne mit ihren Ambitionen hinter dem Berg zu halten, hielten die GCA-Damen dem Druck stand und sind jetzt die Gejagten.

Bei den Herren ist das Ziel sofortiger Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga ein Thema. Gut vorbereitet, auch im physischen Bereich, zeigten die Herren beim wohl ärgsten Gegner G&LC Berlin-Wannsee eine tadellose Leistung. In den Einzeln gab es keinen Spieler, der abfiel. Moritz Ackerhans, der die meiste Zeit des Jahres in den USA lebt, konnte auf den Grüns punkten. Für deutsche Verhältnisse waren die Berliner Grüns sehr schnell, aber für amerikanische bei weitem nicht. Das konnte Ackerhans nutzen. Dagegen lief es in den Vierern nicht ganz optimal. Hier erlaubten sich Justus Jürgensen mit Christian Stübinger und Stephan Polychronakos an der Seite von Falk Wildenradt die beiden Streichergebnisse. „Bei den Vierern waren wir etwas erschöpft“, nennt Headpro Sallmann einen Grund, weshalb es am Sonntagnachmittag nicht mehr so rund lief. Dennoch: Mit dem Ergebnis ist er zufrieden: „Wir haben außergewöhnlich gutes Golf gespielt.“

Neben dem Tabellenzweiten Berlin-Wannsee hat Sallmann auch noch den starken Aufsteiger GC Hamburg-Ahrensburg für die kommenden Spieltage auf der Rechnung.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen