Hundesport : Trainieren für die Meisterschaft

Treten bei der Landesmeisterschaft an: Maike Arendt mit Huckleberry und Troll, Thomas Jankowski und Jacy, Dieter Todsen und D.J. sowie Mona Todsen und Lucky (v.l.).
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Treten bei der Landesmeisterschaft an: Maike Arendt mit Huckleberry und Troll, Thomas Jankowski und Jacy, Dieter Todsen und D.J. sowie Mona Todsen und Lucky (v.l.).

Vier Mitglieder der Hundesportgemeinschaft Schinkel gehen bei der Landesmeisterschaft im Hundesport am 18. Juni in Heiligenhafen an den Start. Auf der heimischen Hundesportanlage in Schinkelerhütten wird fleißig geübt.

shz.de von
02. Juni 2014, 06:00 Uhr

Schinkel | Idyllisch im Grünen, abseits von stark befahrenen Straßen liegt der Trainingsplatz der Hundesportgemeinschaft Schinkel in Schinkelerhütten. Während einige Vereinsmitglieder den Tisch für eine stärkende Pause eindecken, trainieren vier Hunde fleißig mit ihren Menschen – denn sie treten bei der Landesmeisterschaft am 18. Juni in Heiligenhafen an. Als erstes starten Thomas Jankowski und seine sechsjährige Australian-Shepherd-Hündin Jacy. Es folgen Mona Todsen mit Lucky, einem acht Jahre alten Australian-Shepherd-Rüden, und ihr Ehemann Dieter Todsen mit seinem fünfjährigen Australian-Shepherd-Rüden D.J.. Die Trainingsrunde beschließen Maike Arendt und ihr vier Jahre alter Englischer Cockerspaniel Huckleberry.

Die vier Hunde scheinen beinahe über und durch die Hindernisse des Trainingsparcours zu fliegen. Wobei Huckleberry ein besonderes Einfühlungsvermögen beweist und sein Tempo während des Rennens etwas drosselt. „Er weiß, dass ich nicht so schnell bin“, erzählt Arendt schmunzelnd von ihrer „großen Liebe“. Sie trainiert noch zusätzlich mit ihrem zweiten Hund Troll, einem sechsjährigen Lagott-Romagnolo-Rüden. An der Landesmeisterschaft, die am in Heiligenhafen ausgetragen wird, nimmt Arendt jedoch nur mit Huckleberry teil, ebenso wie Jankowski mit seiner Hündin sowie das Ehepaar Todsen mit ihren beiden Vierbeinern.

Die Rennen sind in vier verschiedene Stufen unterteilt, deren Schwierigkeitsgrad bei Anfängern beginnt und sich mit jeder weiteren Stufe steigert. Obgleich die vier Teilnehmer der HSG Schinkel teilweise in unterschiedlichen Stufen starten, trainieren sie doch gemeinsam. Wie sonst auch wird zweimal in der Woche auf dem Parcours trainiert und zusätzlich wird ein Lauftraining absolviert. „Der Spaßfaktor soll bleiben“, sind sich die vier einig und steigern deshalb das Trainingspensum vor der Meisterschaft nicht.

Sowohl die Menschen als auch die agilen Hunde betreiben mit sichtbarer Begeisterung ihre Sportart. Umso enttäuschter sind Jankowski, Arendt und das Ehepaar Todsen deshalb auch, dass die Mitgliederzahlen ihres Vereins seit Jahren rückläufig sind. Aus diesem Grund veranstaltete die HSG Schinkel auch ein Offenes Rally Obedience Turnier während der Internationalen Rassehunde-Ausstellung am Sonnabend in Neumünster – übrigens als erster Verein Deutschlands. Wer nähere Informationen sucht, wird auf der Internetseite des HSG-Schinkel fündig werden.

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