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Triathlon : Topergebnis für Nicola Werner Rinkens

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Beim 14. OstseeMan-Triathlon in Glücksburg feierten die Eckernförder Andreas Niebergall und Martin Müller starke Debüts. Nicola Werner Rinkens war sogar zweitschnellster Schleswig-Holsteiner.

Glücksburg | Der OstseeMan-Triathlon in Glücksburg bot auch bei seiner 14. Auflage wieder einmal die perfekte Bühne, um aus fleißigen Athleten sportliche Helden werden zu lassen. Die beiden neuen Champions Beate Görtz (8:37,28 Std.) und Till Schramm (9:28,24 Std.) waren die ersten Athleten, die sich vom Publikum am Kurstrand feiern lassen durften. Die beiden siegreichen Kölner, die mit ihren temperamentvollen Auftritten beim Zieleinlauf die Zuschauer zusätzlich verzückten, blieben aber nicht die einzigen Sportler, die in der Stadt am Wasserschloss bejubelt wurden. Im 14. Kapitel aus der großen Story des OstseeMan-Triathlons, das einmal mehr von sportlicher Klasse, aber auch von Schmerz und Tragik handelte, mischten auch mehrere Aktive aus Eckernförde und Umgebung aktiv mit und zeigten auch, wie nah sportlicher Erfolg und Enttäuschung beieinander liegen können.

Aus dem Sextett des Eckernförder MTV erreichten vier das Ziel, während für zwei angehende „Eisenmänner“ der sportliche Tag früher endete als erhofft.

Nicola Werner Rinkens präsentierte sich wie erwartet als einer der ausdauerstärksten Triathleten unseres Bundeslandes. Nach 9:48,57 Stunden lief der 43-jährige als 24. der Gesamtwertung und Fünfter der Klasse M40 durch den Zielkanal und sorgte damit für das Topergebnis aus lokaler Sicht. Mit dem Kieler Hilton Meneely (9:32,18 Std.) war nur ein Athlet aus Schleswig-Holstein schneller als der Eckernförder. Zwar zeigte sich Rinkens mit seinem Ergebnis selbst nicht ganz zufrieden und verfehlte als zweitschnellster „OstseeMan“ des Nordens seine eigene Bestzeit auf dem anspruchsvollen Kurs, aber er bewies trotz verschiedener Probleme während des langen Rennens erneut eindrucksvoll Tempohärte und Durchhaltewillen. „Eigentlich lief es von Anfang an nicht rund. Beim Schwimmen musste ich mich ein Mal übergeben und auf dem Rad krampfte am Ende ein Oberschenkel“, beschreibt der EMTV-Athlet die Hindernisse, die den ohnehin langen Weg aus 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen noch etwas beschwerlicher machten.

Jens Friedrich vom EMTV bewies ebenfalls seine Qualitäten als Langdistanz-Athlet und kam nach 10:36,01 Stunden auf dem 76. Platz (17. M40) ins Ziel, ehe zwei glückliche Debütanten den Reigen der „Finisher“ komplettierten. Martin Müller benötigte bei seinem ersten Langdistanz-Wettkampf 11:28,53 Stunden (151. Platz Gesamt; 36. M30) und strahlte über sein gelungenes Debüt. „Trotz der Schmerzen fühlt es sich klasse an, es geschafft zu haben“, meint der Mann, der in den vergangenen Monaten das zeitintensive Training mit seinen neuen Aufgaben als Organisationsleiter des Ostseestriathlons koordinieren musste. Andreas Niebergall freute sich, wenige Monate vor seinem 50. Geburtstag, nun auch in den Kreis der „Eisenmänner“ aufgestiegen zu sein. Nach 11:34,04 Stunden bekam er die Medaille im Ziel übergehängt (163. Gesamt; 20. M50). Neben dem glücklichen Quartett gab es im Kreis des EMTV aber auch zwei Athleten, die Glücksburg ohne Finisher-Shirt verließen. Während für Merten Radeleff auf Grund seines Trainingsrückstands der Ausstieg nach dem Radfahren nicht ganz überraschend kam, erlebte René Kirschke die ganze Tragik, die eine Langdistanz bieten kann. Nach gewohnt starker Schwimmleistung kam der 42-Jährige auch sehr gut über die 180 km lange Radstrecke und schien bei seinem zweiten OstseeMan-Einzelstart Kurs auf eine starke neue Bestmarke zu nehmen. Auch auf der Laufstrecke kam Kirschke in einen guten Schritt, ehe dann nach 21 Laufkilometern doch alle sportlichen Träume platzten. Probleme mit dem Kreislauf und dem Magen bremsten den Eckernförder jäh und zwangen ihn, das Rennen nach mehr als 200 von 226 Kilometern vorzeitig zu beenden. „Bis dahin war es ein super Rennen, aber das ist Sport. Das kann passieren. Aber es geht weiter“, nimmt auch Kirschke sein Pech kämpferisch auf und richtet den Blick schon wieder nach vorne.

Der Gettorfer Volker Pusch kam nach 13:19,31 Stunden ins Ziel und landete damit auf dem 294. Platz der Gesamtwertung (38. Platz M35). Im Staffelwettbewerb erkämpften die Frauen des Eckernförder MTV mit Ronja Kleine, Anja Brückner und Alexandra Müller-Apitz in 11:47,00 Stunden den 14. Platz. In der Männerwertung landete das für das Eckernförder Ofenstudio angetretene Trio mit Lars Apitz, Jan-Peter Brückner und Jens Büßen nach 9:33,38 Stunden auf dem zwölften Platz.

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