Verabschiedung : Thumbyer Gemeinderat verliert 63 Jahre Erfahrung

Peter Steinort
1 von 2
Peter Steinort

Thumbys Bürgermeisterin Ulrike von Bargen verabschiedet Britta Braun (SPD), Dr. Helmut Rogge (SPD) und Peter Steinort (CDU) aus der Gemeindevertretung.

von
07. September 2018, 13:56 Uhr

Thumby | 63 Jahre Erfahrung als Gemeindevertreter bringen Britta Braun (SPD), Dr. Helmut Rogge (SPD) und Peter Steinort (CDU) zusammen mit. Sie gehören der neuen Gemeindevertretung Thumby nicht mehr an. Bürgermeisterin Ulrike von Bargen nutzte die Sitzung der Gemeindevertretung, um die drei mit persönlichen Worten zu verabschieden. „Sie haben sehr viel ehrenamtlich für die Gemeinde geleistet“, sagte von Bargen und dankte den Geehrten. Mit ihnen verliere die Gemeindevertretung sehr viel Erfahrung und Wissen. So gehörte Peter Steinort 28 Jahre der Gemeindevertretung an. Dabei war er vor allem im Bereich Bauen und Umwelt aktiv. Dr. Helmut Rogge gehörte der Vertretung seit 22 Jahren an. Dabei war er in zwei Legislaturperioden stellvertretender Bürgermeister. Zudem leitete er über viele Jahre den Finanzausschuss. Britta Braun war 13 Jahren lang Gemeindevertreterin und in verschiedenen Bereichen aktiv.

Die Gemeindevertretung beschloss einstimmig, die Planung für den Radwegeneubau an der K 61 zwischen Thumby und Vogelsang-Grünholz zu beginnen. Die Gemeinde habe sehr positive Signale erhalten, dass das Projekt in der Investitions- und Förderliste des Landes (Kreises) aufgenommen werde. „Da warten wir schon seit zehn Jahren drauf“, sagte eine höchst erfreute Bürgermeisterin auf EZ-Nachfrage. Wenn alles gut laufe, kämen auf die Gemeinde nur Kosten von bis zu 15 Prozent zu.

Starten will die Gemeinde die Sanierung des Sachsenburger Weges. Die Kanalisation, das ergab die Filmung, weist zahlreiche Schäden auf, die behoben werden müssen. In dem Zug sollen der ganze Weg und auch die Beleuchtung saniert werden, wobei auch schon Leerrohre für den Breitbandnetzsausbau mitberücksichtigt werden sollen, so von Bargen. Die Planungen beginnen nun.

Hinsichtlich des Feuerwehrgerätehauses finden noch intensive interne Gespräche statt.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen