zur Navigation springen

Haushalt : Thumbyer denken über Steuersenkung nach

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Thumby hat fast eine Millionen Euro in der Rücklage. In dieser Woche wollen die Gemeindevertreter über eine Senkung der Grundsteuern beraten.

von
erstellt am 12.Dez.2016 | 06:32 Uhr

Thumby | Fast eine Million Euro beträgt die Rücklage der Gemeinde Thumby zum Ende des Jahres 2016. Dies ergab die Beratung des ersten Nachtragshaushaltes 2016 bei der Sitzung des Finanzausschusses. Ulrich Erichsen von der Amtsverwaltung stellte das Zahlenwerk vor, welches im Verwaltungshaushalt vor allem deutlich geringere Ausgaben aufweist. So muss die Gemeinde rund 23  000 Euro weniger an Schulkostenbeiträgen zahlen, was auf zurückgehende Schülerzahlen zurückzuführen ist. Der Ausschuss unter Leitung von Bürgermeisterin Ulrike von Bargen empfahl den Nachtrag einstimmig zur Annahme. Danach schließt der Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 521  000 Euro und der Vermögenshaushalt mit 49    000 Euro. Der Rücklage werden 32  000 Euro zugeführt, sie steigt voraussichtlich auf 990  000 Euro bis Ende 2016.

Ebenso einstimmig wurde die Haushaltssatzung für 2017 beschlossen. Im Verwaltungshaushalt werden in Einnahmen und Ausgaben 489  000 Euro und im Vermögenshaushalt 174  000 Euro erwartet. Der Rücklage werden 174  000 Euro entnommen, sie sinkt voraussichtlich auf 826  000 Euro bis Ende 2017. Mit der Entnahme aus der Rücklage finanziert die Gemeinde Wegebauarbeiten in Hümark. Hierfür werden 125  000 Euro bereitgestellt. Außerdem empfahl der Ausschuss, dass sich die Gemeinde mit 12  100 Euro am Zweckverband „Interkommunales Gewerbegebiet Nordschwansen“ beteiligen soll. Mit 15  000 Euro soll das 750-jährige Jubiläum des Ortsteils Sieseby gefördert werden. Zusätzlich empfahlen die Ausschussmitglieder 4000 Euro für Reparaturen am Schleianleger in den Vermögenshaushalt einzustellen. Dort müssen zahlreiche Holzdalben erneuert werden, die durch Salzwasser und Eisgang nur wenige Jahre halten. Die Arbeiten sollen vor Saisonbeginn 2017 erfolgen. Angeschafft werden soll außerdem ein zweites Verkehrsgeschwindigkeits-Messgerät für 2500 Euro. Es soll im Bereich Ortseingang Börentwedt aus Richtung Damp kommend an der K 61 installiert werden.

Angesichts der umfangreichen Rücklage schlug Peter Steinort (CDU) vor, über eine Senkung der Hebesätze für die Grundsteuern und die Gewerbesteuer nach zu denken. Die Idee wurde begrüßt. Das Amt wird bis zur Sitzung der Gemeindevertretung Modellrechnungen vornehmen, wie sich welche Hebesatzabsenkung auswirken, berichtete Erichsen auf EZ-Nachfrage.

Empfehlungen:

>Die Tafel Kappeln wird einmalig mit 200 Euro unterstützt.

>Der Verein Frauenzimmer Kappeln wird einmalig mit 200 Euro unterstützt.

>Bis Ende 2020 wird Thumby Gebrauch machen von der bisherigen Anwendung des Umsatzsteuerrechts.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen