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Eckernförder Zeitung

23. August 2017 | 20:07 Uhr

Theatergemeinschaft startet mit Hamlet

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

„Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage?“ – dieser wohl berühmteste Spruch aus dem Schaffen William Shakespeares entstammt dem Drama „Hamlet“. Hamlet studiert in Deutschland, in Wittenberg. Sein Vater stirbt, er reist zur Beerdigung nach Helsingör. Claudius, der jüngere Bruder seines Vaters, ist der neue König und heiratet Hamlets Mutter. Hamlet hat eine Erscheinung. Sein Vater fordert ihn – offenbar aus dem Jenseits – auf, seinen Tod zu rächen: Kein anderer als Claudius, Hamlets Onkel, habe ihn hinterrücks vergiftet. Doch Hamlet überkommen Zweifel. Traut er diesem Traumbild? Seine Welt gerät aus den Fugen.

Dieses Stück bringt das „Neue Globe Theater“ am Mittwoch, 30. September, um 20 Uhr auf die Bühne der Stadthalle – und bildet den Start in die neue Spielzeit der Theatergemeinschaft Eckernförde unter der Leitung von Astrid Rix. Das „Neue Globe Theater“ versteht Shakespeares Stücke als Volkstheater und spielt seine Dramen in einer aktuellen und gut verständlichen neuen Übersetzung, die aber immer auch den Vers des Originals berücksichtigt. Dabei greift die Inszenierung von Karl Frederic Schrickel mit Saro Emirze in der Rolle des Hamlet und Thomas Kellner als Ophelia auch auf das in elisabethanischer Zeit übliche „Gender-Switching“ zurück: Männerrollen werden immer wieder von Damen und Frauenrollen von den Herren des Ensembles übernommen. Ein Kunstgriff, der offenbar beim Publikum gut ankommt.

Karten im Vorverkauf gibt es im Ticket-Center der Eckernförder Zeitung, Kieler Straße 55.

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erstellt am 18.Sep.2015 | 10:18 Uhr

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