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Peter-Ustinov-Schule : Teppichknüpfen im Unterricht

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Fünftklässler der Peter-Ustinov-Schule haben einen zwei mal drei Meter großen Teppich geknüpft. Sinn der Aktion war es, den Kindern die Erfahrung zu ermöglichen, wie Kinder in anderen Ländern ihren Lebensunterhalt verdienen müssen.

shz.de von
erstellt am 21.Sep.2013 | 06:34 Uhr

Es war die Erfahrung am eigenen Leib, die die Fünftklässler der Peter-Ustinov-Schule machen sollten: Alle 96 Schüler der fünften Klassen haben einen Teppich geknüpft. Auf diese Weise sollten sie spüren, wie es ist, diese Arbeit auszuführen. „In anderen Teilen der Welt müssen Kinder diese Arbeit 15 oder 16 Stunden am Tag leisten“, sagte Schulleiter Dirk Söhren. „Und das an sieben Tagen in der Woche.“ Die Kinder sollten einen Eindruck bekommen, was es bedeute, wenn Kinder arbeiten müssen, um ihre Familien mitzuernähren.

Auf ein Metallgitter haben die Lehrer mit einem Overhead-Projektor eine Weltkarte projiziert, die von den Kindern mit Farbe auf das Gitter übertragen wurde. Im Anschluss war jede Klasse für einen Streifen des Gitters zuständig, an den sie Stoffreste geknotet haben. „Jede Schüler musste 200 Knoten machen“, sagt Lehrer Ole Salisch.

Der zwei mal drei Meter große Teppich soll nun in der Schule aufgehängt werden. Porträts von Kindern aus einzelnen Ländern sollen weitere Informationen über die Lebensbedingungen der Menschen geben.

Den Teppich haben die Schüler im Rahmen der Projektwoche begonnen. Insgesamt haben die Kinder ein Dreivierteljahr im Rahmen der Kompaktwoche mit dem Thema „Kinder dieser Welt“ an dem Teppich gearbeitet. Mittlerweile sind sie schon im sechsten Jahrgang.

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