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Tennis : Tennisnachwuchs hinkt der Spitze hinterher

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bei den Landesmeisterschaften in Kiel gab es kaum Spitzenplätze für den nördlichsten Tennis-Bezirk.

„Es war zu befürchten, gehofft aber hatten wir dennoch ein wenig mehr.“ Jugendwart Thomas Meeder war ob des äußerst mäßigen Abschneidens des Tennis-Nachwuchses bei den Jugend-Landesmeisterschaften in den Altersklassen U9 bis U16 in Kiel enttäuscht vom Abschneiden der Auswahl des nördlichsten Bezirks Schleswig-Holsteins. Mit der Mürwikerin Drittplatzierten Zoe Heed in der U12 schaffte es gerade einmal ein Nordlicht unter die letzten Vier. Ein 7. Rang, zwei weitere 8. und 9. Plätze unterstrichen, dass der Nachwuchs zwischen Flensburg und Altenholz und Kappeln und Husum derzeit nicht zur absoluten Spitze des Landes gehört. Die Ursachenforschung ist für Meeder genau so leicht auszumachen wie schwer zu beheben: „Wir haben talentierte Mädchen und Jungen in allen Altersklassen, aber unsere Rahmenbedingungen hinsichtlich Trainingsmöglichkeiten sind fast schon brutal schlecht. Hinzu kommt, das nur ganz wenige unserer Jugendlichen und deren Eltern den Aufwand für Leitungstennis betreiben können oder wollen, andere Talente haben trotz Willen und Möglichkeiten extreme Standortnachteile.“ Ein kurzfristiges Patentrezept, um schnell den Anschluss wieder her zu stellen hat Meeder nicht parat.

Unglücklich verliefen die Meisterschaften auch für Pelle Tepp in der U10. Gleich zum Auftakt unterlag der ungesetzte Gettorfer dem starken späteren Dritten Ricardo Schwencke (Ahrensburg) hauchdünn mit 1:4, 4:0 und 7:10 im Matchtiebreak im dritten Satz und musste sich mit Rang 11 am Ende in den Platzierungsspielen zufrieden geben. Vereinskamerad Paul Richter kam bei seiner ersten LM auf Rang 14.

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