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Tempolimit : Tempo soll runter im Koseler Keesredder

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Gemeindevertretung von Kosel hat eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern für den Keesredder beschlossen. Ein Antrag an die Verkehrsaufsicht wird gestellt. Im Ehrenhain in Bohnert soll eine Begehung zur Baumpflege erfolgen.

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erstellt am 29.Aug.2013 | 06:00 Uhr

Für den Keesredder soll künftig die Höchstgeschwindigkeit 30 Stundenkilometer betragen. Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung Dienstagabend bei ihrer Sitzung im Kastanienhof in Bohnert, dass die Geschwindigkeitsreduzierung bei der Verkehrsaufsicht des Kreises beantrag wird. Zugleich beschloss die Vertretung unter Leitung von Bürgermeister Hartmut Keinberger, dass mit Hilfe von sechs Astor-Sensoren die Straßenbeleuchtug in allen vier Ortsteilen energiesparsamer geschaltet wird. Die Anschaffung kostet rund 1300 Euro. Die Schaltung richtet sich nach den Sonnenauf- und Untergangszeiten, was effektiver ist, so Keinberger. Zugleich legte er Zahlen vor, die belegen, dass die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparsame Leuchtmittel zu deutlichen Einsparungen führte. Wurden 2010 noch 28 249 Kilowatt/Stunden verbraucht, sank der Verbrauch in 2012 auf 17 806 Kilowatt/Stunden. Die Stromkosten sanken trotz deutlich höherer Kilowatt-Preise von 5502 Euro auf 5020 Euro in 2012.

In den Bauausschuss verwiesen wurde die Beratung und Ortsbegehung am Ehrenhain in Bohnert. Bürgermeister Keinberger hatte angeregt wieder Totholz zu entfernen und möglicherweise einzelne Bäume zu entfernen, um etwas mehr Licht auf die Fläche zu bringen. Sowohl Karl Walther (Grüne) als auch Michael Furtner (CDU) rieten zur Vorsicht bei der Entfernung von solch prägenden Bäumen. Die Vertretung empfahl dem Bauausschuss eine Begehung in Begleitung eines Baumpflegers gegebenfalls auch eines Försters, um nach Möglichkeiten zu suchen.

Beschlossen wurde die Regelung der künftigen Regenwasserentwässerung im Gallbergring. Die alte Leitung bei den Grundstücken am inneren Ring wird als öffentliche Einrichtung angesehen, sie soll aber nicht mehr saniert werden, da eine Versickerung auf den Grundstücken erfolgen soll. Die alten Leitungen werden Stück für Stück gekappt und bleiben unverändert in den Privatgrundstücken liegen. Als Übergangszeit zur Fertigstellung der Versickerungsanlagen wurde eine Frist bis zum 1. Juli 2014 eingeräumt. Bis dahin ist die Gemeinde für die Leitungen zuständig. Anlieger im äußeren Gallbergring, deren Regenwasser bisher in die Straßenkanalisation floss, müssen ebenfalls für eine Versickerung ihres Regenwasser sorgen (wir berichteten).

Beschlüsse in Kürze:

>Zurückgestellt wurde die Tonnagenablastung im Schmiedereder. Eine Beratung im Bauausschuss hatte nach längerer Diskussion zu der Einsicht geführt, dass das nicht die Lösung sei, (wir berichteten).

>Die Analyse der Innenentwicklungspotenziale der Gemeinde wurde zur Kenntnis genommen.

>Der Lärmaktionsplan wurde beschlossen.

>Das Ergebnis der Kommunalwahl im Mai wurde für gültig erklärt.

>Bei zwei Enthaltungen wurde beschlossen, zum nächst möglichen Zeitpunkt eine 450-Euro Kraft als Unterstützung für den Gemeindearbeiter für ein Jahr anzustellen. Hintergrund sind sehr umfangreiche Arbeiten, die zuletzt von einigen Gemeindevertretern unterstützend geleistet wurden, so Keinberger.

 

 

 

 

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