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Riesebyer Dorfwoche : Teilnehmerrekord bei „Rieseby läuft“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

150 Starter bei vierter Auflage des Lauf-Events / Erstmals Bambini-Lauf über 400 Meter im Programm

Rieseby | Zum vierten Mal hier es bei der Dorfwoche am Sonnabend „Rieseby läuft“. Rund 130 Läufer hatten sich zu diesem Ereignis angemeldet. „So viel wie noch nie“, sagte Jens Rethwisch vom Organisationsteam. Schon im letzten Jahr konnte eine Rekordteilnehmerzahl vermeldet werden. Damals hatten sich 80 Läufer angemeldet. Wie in jedem Jahr konnten sich die Teilnehmer entscheiden, ob sie über 2,5 oder sieben Kilometer starten wollten. „Hauptsache ist jedoch, dass alle hier Spaß haben“, betonte Rethwisch.

Claudia Fritsch war auch am Start – sie hatte als einzige Teilnehmerin für die fünf Kilometer lange Walking gemeldet. „Ich wäre heute eh losgelaufen, aber wenn man beim Zieleinlauf auch noch so begrüßt wird, macht das natürlich noch mehr Spaß“, sagte sie. Nicht nur sie wurde frenetisch empfangen. Jeder Läufer wurde mit Applaus über die Ziellinie geschickt. Dabei musste noch am Morgen des Laufes die Strecke komplett geändert werden. Die traditionelle Route hätte über die Aschebahn geführt. Diese war jedoch aufgrund der Regenfälle nicht zu betreten. Hier bewies das Organisationsteam seine Spontanität und verlegte Start und Ziel kurzerhand vor die Halle.

Bei den Läufern, die sieben Kilometer absolvierten, gewann Alexander Böhm mit einer Zeit von 24,10,2 Minuten. „Die Zeit ist hier aber nicht so wichtig, aber bei dem Publikum muss man einfach alles geben“, sagte der Eckernförder nach dem Zieleinlauf. Beim 2,5-Kilometer-Lauf siegte der elf Jahre alte Jan mit einer Zeit von 10,44,9 Minuten. Der Tapferste war jedoch Patrick (7): Er hatte sich vor kurzer Zeit den Arm gebrochen. Dennoch lief er seine Strecke. „Ich hab mich echt gefreut, dass ich hier mitlaufen durfte“, sagte er.

Besonderes Lob der Organisatoren gab es für die Schleischule. Aus jeder Klasse hatten sich Schüler gemeldet. „Das ist wirklich eine tolle Sache“, betonte Rethwisch. Zusammen mit einigen Elternteilen wärmten sich die Schüler vor dem Lauf auf. Den Lauf absolvierten sie dann in ihren Schul-Shirts.

Für die Jüngsten hatte sich die Organisatoren etwas Neues ausgedacht. Außerhalb der Konkurrenz wurde der „Bambini-Lauf“ ins Leben gerufen. „Kinder bis sechs Jahre dürfen den 400-Meter-Lauf absolvieren“, erklärte Rethwisch. 23 Kinder nahmen die Herausforderung an. Am Ende erhielten alle Kinder eine Urkunde und gegen Abgabe ihrer Startnummer ein Stück Kuchen. Das gleiche galt für die anderen Läufer. Bei der abschließenden Siegerehrung im Festzelt wurden die Urkunden verteilt. Außerdem rief Jens Rethwisch die Besucher dazu auf, sich dem Orga-Team anzuschließen. „Der Großteil von uns macht das jetzt seit 25 Jahren. Wir brauchen dringend frisches Blut“. 

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