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Eckernförder Zeitung

18. Dezember 2017 | 06:36 Uhr

Teamwork für ein gelungenes Dorffest

vom

Drei tolle Tage in Osterby: Fest mit Entenrennen, Spielen ohne Grenzen und vielem mehr / Alle Vereine und Verbände packen mit an

shz.de von
erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Osterby | Das Team West-Au überlegte nicht lange: Ein paar Spieler zogen ihre Hosen aus, stiegen in Unterhosen in den kleinen Teich im Osterbyer Auetal, nahmen den Vorsitzenden der Dorffestgemeinschaft, Arne Ungerer, auf die Schultern und trugen ihn ans andere Ufer. Das Team Ost-Au kaufte sich lieber für 100 ihrer bereits erspielten Punkte eine Badeinsel, um den neuen Wehrführer Frank Schlaber darauf auf die andere Seite zu befördern - und das möglichst trocken. Denn wer seinen Freiwilligen möglichst trocken und schnell von einer Seeseite auf die andere beförderte, gewann den letzten Wettbewerb der Spiele ohne Grenzen reloaded III.

Die Spiele am Sonnabendabend waren einer von vielen Höhepunkten der drei tollen Tage in Osterby. Die Dorffestgemeinschaft aus dem Kindergarten Storchennest, dem Förderverein des Kindergartens Mäuseburg, dem Osterbyer Sportverein, dem Siedlerbund, der Freiwilligen Feuerwehr und dem DRK-Ortsverein hatte wieder einiges organisiert, um den Gästen etwas zu bieten. "Osterby ist einer der wenigen Orte, wo alle zusammenarbeiten", lobte Ungerer die Vereine. "Es läuft hervorragend."

Los ging es am Freitag mit rund 800 Gästen, die zu der Musik von DJ Caschi feierten. "Es war wirklich ein sehr ruhiges Fest ohne Zwischenfälle", berichtete Arne Ungerer. Weiter ging es am Sonnabend mit dem traditionellen Entenrennen, bei dem 300 Enten die an mehreren Stellen aufgestaute Au entlang schwommen. Es gab Kinderspiele und einen Benefiz-Bücherflohmarkt. Am Abend sorgte die Band "Ashley" für Stimmung im Auetal, bevor das Fest gestern mit einen Freiluftgottesdienst von Pastorin Kerstin Hansen-Neupert und der Taufe von ein paar Osterbyern in der Au endete.

Die Aufgaben für die Spiele ohne Grenzen hatten Wiebke Naeve und Ulrike Empen entworfen. Die Mitglieder der Mannschaften Ost-Au und West-Au mussten verzerrte Stimmen von Osterbyern anhand dessen erkennen, was die Osterbyer von sich erzählten und so zum Beispiel Frank Schlaber, den neuen Wehrführer, und das langjährige Gemeinderatsmitglied und Vorsitzende des Fördervereins zum Erhalt der Hüttener Kirche, Heidi Sebastian, erkennen.

Beim Memory war wieder Ortskenntnis gefragt, als die Teilnehmer Paare finden und so zum Beispiel Osterbyer und ihr Nummernschild am Auto oder mit ihrer Haustür in Verbindung bringen mussten.

"Wenn ich in so einem Dorf wohne, kann ich auch so einen Quatsch mitmachen", erklärte Udo Retzlaff, warum er bei den Spielen ohne Grenzen mitmachte. Er ging mit der Mannschaft von der westlichen Seite der Au an den Start - und gewann den Wettbewerb, nachdem die Mannschaft Arne Ungerer sicher an die andere Uferseite getragen hatte, mit 150:280 Punkten. Das Dorffest gehöre dazu, so Retzlaff. Die dörfliche Gemeinschaft müsse gepflegt werden.

Gestern wurde es wieder nass. Bei der Taufe wurden Osterbyer Neubürger ins kühle Nass der Au geworfen. In diesem Jahr gingen Nils Dreyer, Markus Balcke, Bente und Thomas Lahann, Kristin Thomsen und Sebastian Kristen baden. "Ein prima Symbol, das man dazugehört", sagte Thomas Lahann. "Bei den Temperaturen ist das richtig erfrischend."

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