Tauchergruppe auf Leichensuche in Langwedel

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30. Juni 2018, 06:44 Uhr

Als wären die drei Brände in der eigenen Stadt nicht genug, erreichte die Freiwillige Feuerwehr Eckernförde gestern Abend gegen 21.20 Uhr ein Amtshilfeersuchen der Landespolizei. Ein Schwimmer im Pohlsee in der Gemeinde Langwedel bei Rendsburg hatte gemeldet, dass er beim Schwimmen das Bein einer Leiche berührt und sie auch im See gesehen habe. Die tote Person sollte seiner Meldung nach einige Meter vom Ufer entfernt auf Grund liegen.

Die Feuerwehr Eckernförde schickte daraufhin ihre achtköpfige Tauchergruppe an den Pohlsee. Die Feuerwehrtaucher durchkämmten den See zwei Mal, eine Leiche fanden sie nicht. „Die Taucher berichteten, dass sie im See viele Welse, auch große, gesehen hätten. Es lagen auch abgestorbene, bewachsene Bäume im See“, sagte Einsatzleiter Alexander Rüß, der selbst nicht vor Ort war. Vermutlich habe der Schwimmer Kontakt mit einem Fisch oder Ast gehabt. Der Einsatz war um 01.20 Uhr beendet.

Auf dem Weg zurück nach Eckernförde erhielten die acht Eckernförder Feuerwehrmänner in Höhe Kiel die Meldung vom Brand des Kiosk im Vogelsang. Statt in die Feuerwache abzurücken und anschließend nach Hause zu fahren, ging es direkt zum Einsatzort, wo sie wie ihre Kameraden bis um 6.32 Uhr ehrenamtlichen Einsatz leisteten. „Diese acht Männer waren durchgehend von Donnerstag, 19.15 Uhr, bis Freitagmorgen um 6.32 Uhr im Einsatz“, sagte Rüß voller Respekt für die Einsatzbereitschaft.

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